Monopolkommission stützt Deutsche Telekom bei Fußballrechten
Im Streit um die Vergabe der Senderechte für die Fußballbundesliga bekommt die Deutsche Telekom Unterstützung von der Monopolkommission.
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Ihr Vorsitzender Justus Haucap wandte sich in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe) gegen die Kritik von Medienrechtlern, die der Deutschen Telekom wegen der Bundesbeteiligung am Konzern die Rundfunkfähigkeit absprechen und deshalb ihre Teilnahme an der Ausschreibung in Frage stellen.
Der Markt für Fußball-TV-Rechte sei "ohnehin hoffnungslos verzerrt. Die Gebote von ARD und ZDF sind da aus meiner Sicht wesentlich problematischer als das der Telekom", sagte Haucap der Zeitung. Als börsennotiertes Unternehmen folge die Telekom eher wirtschaftlichen Prinzipien als der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Dieser störe den Wettbewerb um die Fußball-Rechte viel stärker. Die Gebote müssen bis kommenden Montag bei der Deutschen Fußball Liga eingereicht werden. Dabei zeichnet sich für die Pay-TV-Rechte ein Zweikampf zwischen der Telekom und dem Münchener Bezahlsender SKY ab.
Haucap zog eine Parallele zu anderen Märkten wie Energie, Bahn oder Post, wo ebenfalls staatliche oder teilstaatliche Unternehmen mit privaten Anbietern konkurrierten. "Eine Privatisierung wäre fast immer besser, aber als zweitbeste Lösung ist es mir lieber, die teilstaatlichen Unternehmen nehmen am Wettbewerb teil als dass wir auf den Wettbewerb verzichten", sagte er.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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