MorphoSys-Medikament versagt in Studie - Aktie bricht um fast 14 Prozent ein

Der Biotech-Konzern MorphoSys muss einen schweren Rückschlag für seinen Mediakementenkandidaten Bimagrumab hinnehmen.
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Das Mittel gegen Muskelerkrankungen habe in einer Phase-3-Studie die erwarteten Ergebnisse zur Verbesserung der Bewegungsfähigkeit der Patienten nicht erreicht, wie MorphoSys am Donnerstag mitteilte. Das Biotech-Unternehmen forscht zusammen mit dem schweizerischen Pharmariesen Novartis an dem Mittel. Die Studie bezog sich auf die seltene, schwere Muskelerkrankung sIBM. Andere klinische Studien zu dem Medikament sollen aktuell fortgesetzt werden, hieß es.
Bimagrumab war für Morphosys der am weitesten fortgeschrittene Produktkandidat. Eine Zulassung wäre im günstigsten Fall noch in diesem Jahr möglich gewesen. Das Unternehmen hat aber noch andere Kandidaten in der Pipeline, unter anderem Guselkumab gegen Schuppenflechte (mit Janssen), für das noch möglicherweise in diesem Jahr ein Zulassungsantrag gestellt werden kann.
Der schwere Rückschlag für den Medikamentenkandidaten Bimagrumab hat den Anlegern von MorphoSys am Donnerstag die Laune verhagelt. Nachdem sich die Aktie in den vergangenen zwei Monaten gerade erst wieder mühsam von ihrem tiefsten Stand seit dem Jahr 2013 erholt hatte, folgte nun ein erneuter Einbruch um fast 14 Prozent auf 43,43 Euro./nmu/stb
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