Ab dem Geschäftsjahr 2013 könnte sie dann aber um bis zum einem Drittel reduziert werden, schreibt das Handelsblatt und beruft sich dabei auf den Aufsichtsrat.
Die Aktionäre des Wettbewerbers Telekom Austria müssen sich schon 2012 mit weniger zufrieden geben. Wegen des schärferen Wettbewerbs in Österreich sollen die Investoren für das noch laufende Jahr nur 5 Cent je Aktie erhalten - für 2011 hatten sie noch 38 Cent Dividende bekommen. Und France Telecom will aufgrund der negativen Aussichten die Dividende um rund zwei Fünftel auf 0,80 Euro senken. Die spanische Telefonica hat die Dividendenzahlungen in diesem Jahr sogar ganz ausgesetzt und gleichzeitig auch das laufende Aktienrückkaufprogramm gestoppt. Der Konzern versicherte dabei im Sommer aber, dass die Aussetzung der Dividende eine einmalige Maßnahme sei. 2013 soll die Ausschüttung mit einer Zahlung von 0,75 Euro je Aktie wieder aufgenommen werden.
Die Deutsche Telekom hatte ihren Aktionären für die Jahr 2010 bis 2012 eine Ausschüttungssumme von jährlich 3,4 Milliarden Euro zugesagt. Finanzvorstand Timotheus Höttges wollte auch für die Zeit danach einen Dreijahresplan aufstellen, in dem die Ausschüttung - Dividenden und Aktienrückkaufe - festgelegt würden. Sie dürfte nun aber geringer ausfallen.
Der DAX-Konzern hätte mit der Kürzung der Dividende einen größeren finanziellen Spielraum, um in schnelle Netze und innovative Produkte zu investieren.
Bei dem Bonner Unternehmen war am Morgen zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
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