"Zuletzt sind Hunderte von Softwarefirmen von größeren Unternehmen übernommen worden. Es gibt nicht mehr so viele, die die relevante Größe hätten und auch vom Portfolio her passen würden", sagte
Software AG-Vorstandschef Karl-Heinz Streibich der ?Welt am Sonntag?. Softwarehäuser seien auf eine aktive Zukaufspolitik angewiesen, wenn sie im Wettbewerb bestehen möchten. ?Es ist daher Teil unserer Strategie, die richtigen Technologiefirmen zur richtigen Zeit zu finden und zu kaufen.?
Die Darmstädter sind dank mehrerer Zukäufe in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Im Jahr 2007 erwarb das Unternehmen das US-Softwarehaus WebMethods, 2009 folgte der Kauf von IDS Scheer und 2011 die Übernahme des In-Memory-Datenbankspezialisten Terracotta. Im vergangenen Jahr wurde die zuständige Abteilung für Fusionen und Übernahmen in die USA verlegt, um an möglichen Übernahmekandidaten näher dran zu sein.
FRANKFURT (dpa-AFX)