Wells Fargo will Schwäche der Konkurrenz nutzen
Die US-Großbank Wells Fargo nimmt Europa ins Visier.
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Vorstandschef John Stumpf bekundete in der "Financial Times" (Montag) sein Interesse, den schwächelnden europäischen Kreditinstituten Geschäfte abzukaufen. Im Blick habe er besonders die Bereiche Versicherungen und Vermögensverwaltungen. In den USA ist Wells Fargo an den Grenzen des Wachstums angelangt. Das Unternehmen betreut bereits zehn Prozent aller landesweiten Spareinlagen. Mehr erlauben die Gesetze nicht.
In Europa sieht Stumpf nun große Chancen, da viele Konkurrenten gezwungen sind, ihr Geschäft einzudampfen, um die strengeren Kapitalvorschriften (Basel III) zu erfüllen. Vergangene Woche vereinbarte Wells Fargo die Übernahme des nordamerikanischen Energiegeschäfts der französischen Großbank BNP Paribas. Im vergangene Jahr kaufte das Kreditinstitut aus Kalifornien Projektfinanzierungskredite der Bank of Ireland und der Allied Irish Bank. An den von der Deutschen Bank zum Verkauf gestellten Teilen der Vermögensverwaltung hat Wells Fargo dagegen laut Stumpf kein Interesse. Die Bank gilt als einer der großen Gewinner der Finanzkrise. Im vergangenen Jahr erzielte sie einen Rekordgewinn.
LONDON (dpa-AFX)Übrigens: Wells Fargo und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar (ohne Ordergebühren, zzgl. Spreads). Jetzt kostenlos Depot eröffnen und Neukunden-Bonus sichern!
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