21.04.2013 15:00
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Konjunkturtermine: Alle Augen gen China und den USA

Wichtige Termine: Konjunkturtermine: Alle Augen gen China und den USA | Nachricht | finanzen.net
Konjunkturtermine: Alle Augen gen China und den USA
Wichtige Termine
Die Lage an der globalen Konjunkturfront ist alles andere als klar. In der kommenden Woche stehen wichtige Indikatoren aus China und den USA zur Bekanntgabe an.
von Jörg Bernhard

Vor allem in den USA gibt es an jedem der fünf Handelstage mindestens ein konjunkturelles Highlight zu veröffentlichen. So erfahren die Finanzmarktakteure am Montag wie sich die Verkäufe existierender Wohnbauten im März entwickelt haben. Vom Immobilienmarkt gab es zuletzt überwiegend erfreuliche Daten. Nur ein Beispiel: Die am vergangenen Dienstag gemeldeten Baubeginne bei US-Eigenheimen überwand erstmals seit fast fünf Jahren die „Schallmauer“ von einer Million Einheiten. Im frühen Dienstagshandel dürfte hingegen ein wichtiger Einkaufsmanagerindex aus China die Gemüter der Investoren bewegen. Aus dem Reich der Mitte kamen zuletzt enttäuschende Konjunkturdaten. Unisono entwickelten sich BIP, Industrieproduktion und Einzelhandel schlechter als erwartet und drückte auf die Stimmung an den Märkten. Am Dienstagnachmittag gibt es erneut US-News zu Immobilien. Dann erfahren die Investoren, wie sich die Verkäufe neuer US-Eigenheime entwickelt haben. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten könnte es gegenüber Februar einen Anstieg von 411.000 auf 419.000 Einheiten gegeben haben.

BIP-Zahlen vor dem Wochenende

Zur Wochenmitte steht der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter zur Bekanntgabe an, der in der Finanzwelt als anerkannter Frühindikator gilt. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich im März der Zuwachs gegenüber dem Vormonat von 5,7 auf minus 2,8 Prozent gegeben haben. Der Donnerstag steht dann ganz im Zeichen des US-Arbeitsmarktes. Beim Update zu den wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe gab es in der vorigen Woche eine leichte Enttäuschung. Auf Wochensicht hat sich nämlich die Zahl neuer Arbeitsloser von 346.000 auf 352.000 stärker als erwartet erhöht. Hochspannung gibt es dann vor dem Wochenende. Dann erfahren die Akteure an den Finanzmärkten, wie sich die US-Wirtschaft im ersten Quartal entwickelt hat. Von Bloomberg befragte Analysten rechnen im Durchschnitt mit einem – im Vergleich zu China – relativ mageren Plus in Höhe von 3,1 Prozent. Für die Eurozone erscheinen derzeit die Wachstumsraten beider Regionen unerreichbar.

Bildquellen: iurii / Shutterstock.com, A-TEC INDUSTRIES
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