08.09.2013 15:00
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Konjunkturtermine: Daten aus China und Japan

Wichtige Termine: Konjunkturtermine: Daten aus China und Japan | Nachricht | finanzen.net
Konjunkturtermine: Daten aus China und Japan
Wichtige Termine

Anstehende Konjunkturdaten aus China werden mit großer Spannung erwartet. Zuletzt hellten sich im Reich der Mitte die Perspektiven wieder auf.

von Jörg Bernhard

Vor allem die chinesischen Einkaufsmanager sorgten für gute Laune an den internationalen Finanzmärkten. In der ersten Wochenhälfte können die Chinesen nun nachlegen. So stehen am Montag aktuelle Konsumenten- und Produzentenpreise zur Bekanntgabe an. Um einiges stärker dürften sich die Investoren aber für die aktuellen Augustzahlen zur Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen interessieren. Diese werden dienstagfrüh kommuniziert. Prognosen zufolge soll das Wachstumstempo in beiden Fällen zugenommen haben. Bei der Industrieproduktion wird im Durchschnitt mit einem Plus von 9,9 Prozent p.a. und beim Einzelhandel mit einem Zuwachs von 13,2 Prozent p.a. gerechnet. Wie es um die Wirtschaft in Japan bestellt ist, erfahren die Finanzmarktakteure am Montag. Dann stehen nämlich die revidierten Zahlen zum BIP-Wachstum, ein Konjunkturindikator zum Dienstleistungssektor sowie das Protokoll zur jüngsten Sitzung der Bank of Japan zur Bekanntgabe an.

US-Wirtschaft: News in Wochenhälfte 2

Wichtige Meldungen zur Entwicklung der US-Wirtschaft stehen vor allem in der zweiten Wochenhälfte auf der Agenda. Die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe werden wie gewohnt am Donnerstag kommuniziert. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich die Zahl neuer Arbeitsloser von 323.000 auf 330.000 erhöht haben. Spannend verspricht auch der Freitag zu werden, schließlich stehen Produzentenpreise, Einzelhandelsumsätze, der von der Uni Michigan ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen sowie die Lagerbestände auf der Agenda. Möglicherweise bewegt aber in der kommenden Woche ein ganz anderes Thema die Gemüter der Investoren: Präsident Obama könnte nämlich den Befehl zur Militäraktion gegen Syrien erteilen. Harte wirtschaftliche Fakten dürften dann in den Hintergrund treten.

Bildquellen: iurii / Shutterstock.com, Aleksey Klints / Shutterstock.com
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