18.07.2017 13:59
Bewerten
(0)

Bankenverband kritisiert Investitionsprogramm der SPD

DRUCKEN

   Von Andreas Kißler

   BERLIN (Dow Jones)--Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat die Pläne der SPD für ein Investitionsprogramm abgelehnt. "Keine Frage: In Deutschland muss wieder mehr investiert werden, nicht nur staatlich sondern auch privat", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer. "Eine gesetzliche Investitionspflicht für die öffentliche Hand ist aber nicht die richtige Medizin." Die Gefahr von Fehlinvestitionen wäre nach Kemmers Befürchtung "enorm".

   Statt Zwang und vorgegebener Planzahlen seien für Investitionen in Deutschland insgesamt bessere Rahmenbedingungen notwendig, meinte er. Dazu zählte er schnellere öffentliche Planungs- und Genehmigungsverfahren, ein leistungsfähiges und stärker an einheitlichen Zielen orientiertes Bildungssystem sowie "ein wirtschafts- und innovationsfreundliches Umfeld".

   SPD-Chef Martin Schulz hatte am Sonntag sein Wirtschaftsprogramm konkretisiert und auf die Steigerung der Staatsausgaben für Schulen, Straßen und schnelles Internet gedrängt. Er will eine "Mindestdrehzahl" staatlicher Investitionen als Ergänzung zur Schuldenbremse in der mittelfristigen Finanzplanung festschreiben und damit in der nächsten Legislaturperiode 30 Milliarden Euro mehr ausgeben. Dafür will Schulz als Kanzler eine "Investitionsverpflichtung" des Bundes einführen.

   (Mitarbeit: Christian Grimm)

   Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

   DJG/ank/mgo

   (END) Dow Jones Newswires

   July 18, 2017 07:29 ET (11:29 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 07 29 AM EDT 07-18-17

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- Dow schwächer -- Sinn: Krise der Eurozone nicht vorbei -- Morgan Stanley-Chef: Bitcoin könnte weitere 700% steigen -- Tesla stellt Lkw & Roadster vor

Nächster BER-Eröffnungstermin soll im Dezember genannt werden. Air-Berlin-Chef - Etihad wollte schon vor einem Jahr aussteigen. Tausende protestieren bei Siemens gegen Stellenabbau. Londoner Startup will Bitcoin zum normalen Zahlungsmittel machen. Foot Locker: Hoffnung auf anziehende Sportschuh-Käufe in den USA. Warum Warren Buffett mit seinem Apple-Investment alles genau richtig macht. VW-Kernmarke sieht sich mit Sparprogramm auf Kurs.

Top-Rankings

KW 46: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 45: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die Länder mit den größten Goldreserven 2017
Wo lagert das meiste Gold?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das sind die bestbezahlten Schauspieler 2017
Wer verdiente am meisten?
Die wertvollsten Unternehmen nach Marktkapitalisierung 2017
Welches Unternehmen macht das Rennen?
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das sind die größten Privatbanken weltweit
Welche Bank macht 2017 das Rennen?
Die besten Städte für Londoner Banker
Welche Stadt bietet die meisten Vorteile?
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie, dass eine Jamaika-Koalition zustande kommt?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
GAZPROM903276
EVOTEC AG566480
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Daimler AG710000
TeslaA1CX3T
Fresenius SE & Co. KGaA (St.)578560
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
GeelyA0CACX
CommerzbankCBK100
Siemens AG723610
E.ON SEENAG99
Bitcoin Group SEA1TNV9
Infineon AG623100