Worldpay einigt sich auf Milliarden-Übernahme durch Vantiv

Der britische Zahlungsabwickler Worldpay hat den eigenen Preis in Übernahmeverhandlungen mit dem US-Konzern Vantiv noch in die Höhe getrieben.
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Vantiv legt nun rund 397 Pence je Worldpay-Papier in eigenen Aktien und bar auf den Tisch - insgesamt rund 8 Milliarden britische Pfund (8,8 Mrd Euro), wie die Unternehmen am Mittwoch in London mitteilten. Zuvor hatte das Gebot von Vantiv noch bei 7,7 Milliarden Pfund gestanden. Den Großteil des Preises will der Konzern in neuen eigenen Aktien zahlen.
Seit Anfang Juli steht Vantiv quasi als einziger Kaufinteressent fest - zuvor war auch die US-Großbank JPMorgan im Rennen gewesen. An der Börse hatte das damalige Gebot für Enttäuschung gesorgt, Anleger hatten in einem Bieterduell auf bis zu 8,5 Milliarden Pfund spekuliert. Worldpay ist ein Konkurrent des deutschen Online-Bezahlspezialisten Wirecard und war erst im Oktober 2015 von den Finanzinvestoren Bain und Advent an die Börse gebracht worden. Das Unternehmen war 2010 aus der RBS (Royal Bank of Scotland) hervorgegangen.
Vantiv will durch den Zusammenschluss vor Steuern jährliche Kostenvorteile von rund 200 Millionen US-Dollar erzielen. Dafür würden aber auch Einmalkosten für die Integration und den Umbau von rund 330 Millionen Dollar anfallen./men/she/fbr
LONDON/CINCINATTI (dpa-AFX)
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