29.07.2013 07:52
Bewerten
 (0)

Top-US-Notenbanker fordert zügigen Ausstieg aus Anleihenkaufprogramm

Ende in Sicht: Top-US-Notenbanker fordert zügigen Ausstieg aus Anleihenkaufprogramm | Nachricht | finanzen.net
Ende in Sicht

Ein Top-Notenbanker hat den Spekulationen über ein Ende der lockeren Geldpoltik der USA neue Nahrung gegeben.

"Wir müssen den Ausstieg aus dem Anleihenkaufprogramm zügig umsetzen,", sagte Jeffrey Lacker, Präsident der Federal Reserve Bank von Richmond, der "Wirtschaftswoche". Lacker rechnet sich Erfolgschancen aus: "Bei den jüngsten Fed-Treffen kam ein Ende dieser Anleihenkäufe in Sicht", so Lacker. Die Inflation sei noch recht niedrig, die Arbeitslosenquote in den USA schneller gesunken als erwartet. "Diese Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt reichen aus, um mit einem Ausstieg aus dem Kaufprogramm zu beginnen. Als Erstes sollten wir so schnell wie möglich die monatlichen Hypothekenanleihenkäufe beenden", sagt er.

    Lacker hofft, dass der US-Kongress auf diese Weise gezwungen wird, sich schneller über einen Abbau der Schulden zu einigen. "Wir brauchen eine nachhaltige Lösung, je eher desto besser." Nachholbedarf sieht Lacker bei der Aufstellung von Regeln, wie künftig staatliche Rettungspläne für Banken vermieden werden können, die in eine finanzielle Schieflage geraten. "So weit sind wir noch längst nicht", sagt Lacker. "Wir haben in den USA mit den Stresstests schon erste Schritte in die richtige Richtung unternommen." Dazu kämen die Testamente: Banken müssen in diesen einen Plan vorlegen, wie sie sich im Fall der Fälle selbst abwickeln. "Die Regeln dafür sind noch nicht perfekt, wir arbeiten daran."/he

DÜSSELDORF (dpa-AFX)

Bildquellen: Konstantin Chagin / Shutterstock.com, fliegenwulf / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX geht tief im Minus ins Wochenende -- Dow Jones schließt leicht im Plus -- VW mit Milliardengewinn -- BASF-Aktie fällt trotz höherem Quartalsergebnis -- Rocket Internet, NVIDIA, Nordex im Fokus

Griechischer Zentralbankchef Stournaras dringt auf Einigung mit Gläubigern. VW-Führungsspitze verdient künftig weniger. Risse in Triebwerken des Bundeswehr-Pannenfliegers A400M. Kongress-Rede Trumps birgt Sprengkraft für die Börsen. ProSiebenSat.1-Aktien fallen - Analyst will klarere Digitalstrategie. Bitcoin erreicht neues Rekordhoch.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
BMW AG519000
Nordex AGA0D655
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
BASFBASF11
E.ON SEENAG99
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
TeslaA1CX3T
CommerzbankCBK100
adidas AGA1EWWW
Siemens AG723610