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21.06.2011 11:53

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IG MARKETS NEWSWATCH

Ölhändler spekulieren über künftige US-Geldpolitik


Die Preise für US Leichtes Rohöl und die Nordsee-Sorte Brent haben am Dienstag im frühen europäischen Handel zugelegt.

Scheinbar nutzten viele Investoren das günstigere Kursniveau nach den Verlusten des Vortages zum Markteinstieg. Thema Nummer eins am Ölmarkt dürfte in den nächsten Tagen die weitere Geldpolitik der Federal Reserve Bank (FED) sein. Deren Rückkaufprogramm für US-Staatsanleihen läuft Ende Juni aus. Am Mittwoch wird FED-Chef Ben Bernanke vor die Presse treten und über die künftige Geldpolitik der Zentralbank sprechen. Um 11:47 Uhr wurde der Augustkontrakt für Brent an der ICE Europe für rund 112 USD je Fass gehandelt; der für US Leichtes Rohöl notierte bei rund 94 USD je Fass.

Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Anleger vom Auf und Ab der Ölpreise profitieren, denn ein CFD funktioniert in zwei Richtungen. Mit einer Short-Position setzen Anleger auf einen fallenden und mit einer Long-Position auf einen steigenden Kurs. Anders als bei Investitionen über Exchange Traded Funds (ETFs) oder Exchange Traded Commodities (ETCs) können sie bei CFDs auf ETFs/ETCs einen Hebel nutzen, was das Produkt besonders für Anleger mit kleiner Brieftasche interessant macht. Der CFD vollzieht die Kursentwicklung von ETFs/ETCs nach, ohne das der Anleger den vollen Preis für das Produkt zahlen muss. Stattdessen hinterlegt er nur eine Sicherheit. Damit steigen die Chance und das Risiko.

André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.



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