23.08.2013 09:55
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Brasiliens Notenbank stemmt sich gegen Real-Schwäche

Interventionsprogramm
Die Notenbank Brasiliens geht verstärkt gegen die schwache Landeswährung Real vor.
Wie die Zentralbank am späten Donnerstagabend mitteilte, legt sie dazu ein neues Interventionsprogramm über insgesamt 60 Milliarden Dollar auf. Darüber sollen Tauschgeschäfte in Dollar (Swaps) und Fremdwährungskredite zur Verfügung gestellt werden. Das soll helfen, dem monatelangen Kursverfall des brasilianischen Real Einhalt zu gebieten. Das neue Programm, das mindestens bis Ende des Jahres läuft, ergänzt bereits bestehende Interventionen über insgesamt 45 Milliarden Dollar.

    Die Währung Brasiliens hat im laufenden Jahr zum amerikanischen Dollar um gut zwanzig Prozent abgewertet. Wichtigster Grund ist die näherrückende Verringerung der Geldschwemme durch die US-Notenbank Fed. Sie veranlasst Investoren dazu, aus Schwellenländern wie Brasilien massiv Kapital abzuziehen. Hinzu kommen landesspezifische Probleme wie die ausgeprägte Wachstumsschwäche Brasiliens, die hohe Inflation, steigende Staatsschulden und verschleppte Strukturreformen./bgf/jkr

SAO PAULO/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: istock photo
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