25.07.2013 16:50
Bewerten
 (0)

Gesetz zum Betreuungsgeld tritt trotz Verfassungsklage in Kraft

    HAMBURG (dpa-AFX) - Das Bundesverfassungsgericht wird vor Inkrafttreten des Gesetzes zum Betreuungsgeld am 1. August nicht mehr über eine Klage Hamburgs entscheiden. Das sei ausgeschlossen, sagte ein Gerichtssprecher in Karlsruhe am Donnerstag auf dpa-Anfrage. "Wann darüber entschieden wird und auf welche Weise ist völlig offen." Der Hamburger SPD-Senat hatte im Februar wegen juristischer und politischer Bedenken Klage eingereicht. Dem Bund fehle es an der notwendigen Gesetzgebungskompetenz, hatte Justizsenatorin Jana Schiedek damals erklärt. Zudem halte das Vorhaben Frauen davon ab, nach der Geburt eines Kindes wieder ins Berufsleben einzusteigen.

    Das vor allem von der CSU forcierte Gesetz war auch innerhalb der schwarz-gelben Koalition lange umstritten. Eltern, die für ihre ein- oder zweijährigen Kinder keinen Kita-Platz oder eine staatlich bezahlte Tagesmutter in Anspruch nehmen, sollen ein monatliches Betreuungsgeld von zunächst 100 Euro, später 150 Euro erhalten./let/DP/jha

Artikel empfehlen?
  • PKV
  • BU
  • UV
  • ZV
  • KFZ
  • Rechtsschutz

Berufsunfähigkeitsversicherung

Heute im Fokus

DAX rund 1 Prozent leichter -- Varoufakis droht mit juristischem Vorgehen gegen möglichen Grexit -- Hilfsprogramm für Griechenland endet - IWF-Rate fällt aus -- Apple startet neuen Musikdienst

Fitch sieht "begrenzten Zahlungsausfall" bei griechischen Banken. Leoni: Prüfen mehrere Akquisitionsvorhaben. Sony muss sich erstmals seit 26 Jahren Geld am Aktienmarkt holen - Kurs-Sturz. Deutsche Bank verliert wohl weiteren Top-Manager. GE verkauft europäische Finanztochter. Microsoft schlägt Online-Werbung und Karten-Technologie los.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Grexit droht: Wird Griechenland aus der Euro-Währungsunion austreten?