Während zuletzt hoffnungsvolle Konjunkturdaten, die – vordergründige - relative Ruhe in puncto europäischer Schuldenkrise sowie die nachlassende Furcht vor einer Inflation einen steig steigenden Verkaufsdruck aufkommen ließen, führte die Nachricht von einem massiven Positionsabbau seitens George Soros zu einer Beschleunigung der Korrektor des gelben Edelmetalls. Den vorläufigen Deckel setzte dann das zur Wochenmitte veröffentlichte Sitzungsprotkoll der Federal Reserve drauf. Demnach scheinen immer mehr Notenbanker die bis dato extrem expansive Geldpolitik zusehends kritisch zu sehen. In der Folge kam es zu einer neuerlichen Forcierung der goldenen Talfahrt, welche sich in einem 7-Monats-Tief bei 1.555 US-Dollar manifestierte. Zwar kann sich die Unze Gold zur aktuellen Stunde bei 1.571 US-Dollar etwas erholen, nichts desto trotz hat das Edelmetall alleine innerhalb der letzten 10 Handelstage mehr als 100 US-Dollar abgegeben.
Abb.: Gold - 4-Std.-Chart (21.02.2013 / 15:27 Uhr) / Quelle: IG-Handelsplattform
Autor: Gregor Kuhn, IG
Milena Kannen ist Financial Writer und Researcher bei IG, Deutschlands führendem CFD-Anbieter. Nach abgeschlossenem Journalistikstudium in Leipzig schreibt sie nun aus London über CFD-Handel, Charttechnik und Handelsstrategien sowie aktuelles Börsengeschehen.
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