
China fordert Bürger zum Goldkauf auf!
Put your money where your mouth is!
Man kann der chinesischen Regierung sicherlich vieles unterstellen, jedoch nicht, dass diese in punkto Investments die üblichen Geschichten erzählt. Die chinesische Regierung investiert selbst seit Jahren massiv in Gold und versucht die unzähligen US-Dollar, die durch den Handel eingenommen werden wieder loszuwerden. Ein Teil dieser gigantischen Summe wird deswegen in Gold investiert. Binnen der letzten sieben Jahre, sind die chinesischen Goldreserven um 76 Prozent auf über 1.000 Tonnen angestiegen. Nun soll offenbar auch die Öffentlichkeit von den Vorzügen eines Edelmetallinvestments profitieren, weswegen die chinesische Regierung derartige Werbekampagnen startet.
Anders als im Westen!
Während im Westen die Werbung voll ist mit Angeboten für Zahngold sowie Dutzende Läden mittlerweile Altgold entgegen nehmen, wird in China kräftig in Gold investiert. Diesen Trend haben im Westen nur ein paar Firmen erkannt, die den Leuten teilweise zu Dumpingpreisen Gold abkaufen und dieses anschließend einlagern oder sofort zu höheren Preisen weiter verkaufen. Während also im Westen gezielt versucht wird der Bevölkerung das Gold abzunehmen, wird in China gezielt versucht die Bürger zum Kauf von Gold zu bewegen. China scheint in diesem Fall seiner Zeit deutlich voraus zu sein, da eine solide Beimischung an Gold oder noch besser Gold- und Silbermünzen nie Schaden kann. Wir werden die Entwicklung in China weiterhin beobachten und wie sich die Kampagne auf die Goldkäufe auswirkt. Vielleicht ist auch aufgrund der Phantasie, dass Gold verstärkt nachgefragt werden wird der Goldpreis auf fast 1.000 US-Dollar ausgebrochen!
Marc Nitzsche ist Chefredakteur des Rohstoff-Trader Börsenbriefs. Der Börsenbrief ist ein Spezialist für Rohstoffe und bietet konkrete Kaufempfehlungen mit Analysen und Kursprognosen. Mehr Infos unter: www.rohstoff-trader.deDer obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.


