14.03.2013 10:12
Bewerten
 (3)

Geänderte Spielregeln - kommt die Rohstoff-Baisse?

Jahrelang gab es eine positive Korrelation zwischen den Aktien- und den Rohstoff-Märkten.

Verzeichneten Dividenden-Papiere Kurs.-Gewinne, verteuerten sich in der Regel auch die meisten Roh-Waren. Seit einigen Wochen jedoch scheinen neue Spielregeln zu gelten. Während die Aktien-Märkte auf ihrem Weg nach oben nicht zu stoppen sind, verzeichneten viele Rohstoffe empfindliche Kurs-Rücksetzer. Aber warum sind eigentlich Aktien derzeit so viel stärker gefragt als Rohstoffe?
Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Renaissance des Greenbacks!

Die Antwort auf diese Frage liefern uns der Währungs-Markt und insbesondere der Wechselkurs zwischen US-Dollar und Euro. Als Aktien- und Rohstoff-Märkte im Einklang zulegten, ging dies meist Hand in Hand mit einer Aufwertung der Gemeinschafts-Währung gegenüber dem Greenback. Die jüngsten Kurs-Steigerungen an den Aktien-Märkten wurden hingegen von einer Aufwertung der US-Valuta gegen den Euro begleitet, nachdem die USA unter den etablierten Industrie-Nationen mit die besten Konjunkturdaten präsentierte. Anders als früher wird der Dollar aktuell nicht als „Flucht in die Sicherheit“ gekauft, sondern weil man der US-Wirtschaft ein Wachstum im Bereich zwischen 1,5 und 2,0 Prozent für 2013 zutraut. In Europa und Japan kann man froh sein, wenn man Rezessionen verhindert.

Aufwertung nicht nachhaltig!

Dennoch dürfte die Wieder-Auferstehung des US-Dollars nicht von Dauer sein. Grund ist die prekäre Haushalts-Lage in den USA. Um den Schulden-Berg überhaupt noch stemmen zu können, sind eine Nullzins-Politik und heiß laufende Geld-Pressen erforderlich. Diese Maßnahmen begrenzen zweifellos das Aufwärts-Potenzial des Dollars gegen den Euro. Eine Rohstoff-Baisse ist daher wenig wahrscheinlich.

Marc Nitzsche ist Chefredakteur des Rohstoff-Trader Börsenbriefs. Der Börsenbrief ist ein Spezialist für Rohstoffe und bietet konkrete Kaufempfehlungen mit Analysen und Kursprognosen. Mehr Infos unter: www.rohstoff-trader.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.175,681,73
0,15
Kupferpreis5.826,8113,23
0,23
Ölpreis (WTI)50,23-0,63
-1,24
Silber17,130,00
0,01
Super Benzin1,320,01
0,46
Weizen162,503,00
1,88

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,58
+0,0
5g Goldbarren192,89
+0,0
10g Goldbarren374,24
+0,0
1 Uz Goldbarren1.128,43
+0,0
Krügerrand1.138,17
+0,0
Maple Leaf1.138,17
+0,0
American Eagle1.148,31
+0,0
Zum Edelmetallshop

Diamanten zur Wertanlage

  • 2 Karäter
  • 1 Karäter
  • 3/4 Karäter
  • 1/2 Karäter
  • 1/3 Karäter
1,01-1,03 ctD20.896,02
-0,11
1,01-1,03 ctE15.230,88
-0,11
1,01-1,03 ctF12.769,79
-0,11
1,01-1,03 ctG10.865,93
-0,11
1,01-1,03 ctH9.240,69
-0,11

Heute im Fokus

DAX im Plus erwartet -- Asiens Börsen mit Gewinnen -- Italienischer Regierungschef Renzi zurückgetreten -- Monte Paschi bittet EZB um Aufschub für Rettungsplan -- Ölpreise wenig verändert

Unicredit bekommt Milliarden für polnische Bank Pekao. Parlament in London billigt Mays Zeitplan für Brexit-Antrag. Russland verkauft Rosneft-Beteiligung an Glencore und Katar. Abgas-Skandal: Kommission will gegen Deutschland Verfahren eröffnen.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Glauben Sie, dass es in den kommenden sechs Monaten schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erzielen?