25.03.2013 10:15
Bewerten
(2)

Suntech Power pleite – Chinas Solar-Industrie vor dem Ende?

Hämisches Grinsen dürften sich die noch verbliebenen deutschen Produzenten von Solar-Zellen derzeit kaum verkneifen können.
Denn am Donnerstag meldete das chinesische Unternehmen Suntech Power recht überraschend Insolvenz an. Und da Suntech mitnichten zu den Branchen-Zwergen im Reich der Mitte gehört (hat), kann man sich berechtigterweise die Frage stellen, wie es soweit kommen konnte und ob dieses Ereignis den Anfang vom Ende der chinesischen Solar-Industrie einläutet.
Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Zu Tode gedumpt?

Angesichts der enormen Nachfrage nach Solar-Technik in Europa und den USA förderte China durch billige staatliche Kredite den Bau von riesigen Fabriken im eigenen Land, die fast ausschließlich für den Export produzieren. Im Zusammenspiel mit den geringen Lohn-Kosten verwundert es daher nicht, dass sich auf der Liste der zehn größten Solar-Technik-Hersteller ausschließlich chinesische Gesellschaften befinden. Wegen des vermuteten Dumpings erheben die USA bereits seit einiger Zeit Straf-Zölle auf chinesische Solar-Module und auch in der EU wird über vergleichbare Schritte nachgedacht. Indirekt sind damit die staatlichen Subventionen mit ein Grund für die Zahlungsunfähigkeit von Suntech.

Massive Über-Kapazität!

Hinzu kommt, dass durch die staatlichen Hilfen der Anreiz geschaffen wurde, möglichst viel zu produzieren. Dies hat zur Folge, dass das Angebot an chinesischer Solar-Technik den Bedarf fast um das Doppelte übersteigt. Damit mag der Sonnen-Sektor im Reich der Mitte zwar noch nicht vor seinem definitiven Aus stehen. Aber ein Schrumpfungs-Prozess scheint unvermeidlich.

Marc Nitzsche ist Chefredakteur des Rohstoff-Trader Börsenbriefs. Der Börsenbrief ist ein Spezialist für Rohstoffe und bietet konkrete Kaufempfehlungen mit Analysen und Kursprognosen. Mehr Infos unter: www.rohstoff-trader.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.284,50-3,00
-0,23%
Kupferpreis6.476,07-1,10
-0,02%
Ölpreis (WTI)48,731,80
3,84%
Silber16,99-0,05
-0,26%
Super Benzin1,310,00
0,23%
Weizen156,00-0,50
-0,32%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,58
±0,0
5g Goldbarren192,86
±0,0
10g Goldbarren374,19
±0,0
1 Uz Goldbarren1.127,19
±0,0
Krügerrand1.136,91
±0,0
Maple Leaf1.136,91
±0,0
American Eagle1.145,02
±0,0
zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX geht mit Verlust ins Wochenende -- Dow Jones im Minus -- STADA-Übernahme erfolgreich -- Verhandlungen über Zukunft von Air Berlin -- Calpine, Deutsche Bank im Fokus

Darmstädter Merck-Konzern will vor weiteren Großübernahmen Schulden abbauen. Analyst ermittelt den perfekten Einstiegskurs für Bitcoins. Busch bei Pfeiffer Vacuum mit neuem Etappensieg. Venezuelas Bolivar fällt auf Rekordtief. Unsicherheit beim iPhone 8: Wann kommt das neue Apple Smartphone? UniCredit-Aufnahme im EuroStoxx möglich - Airbus hofft auf Stoxx.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Aktien mit Sicherheit und Potenzial

Für die neue Ausgabe des Anlegermagazins haben unsere Redakteure Aktien identifiziert, die aus ihrer Sicht Sicherheit und Potenzial bieten. Einen besonderen Blick werfen sie dabei auf die Chemie- und Versicherungsbranche. Erfahren Sie im aktuellen Magazin, wie Sie "Richtig investieren" und lesen Sie, welche Aktien bei überschaubarem Risiko einiges an Potenzial bieten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

KW 33: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot (Juni 2017)
Die Top-Positionen von Warren Buffett

Umfrage

Die Deutsche Bank wird optimistischer für deutsche Aktien und sieht beim DAX bis Jahresende noch 3 Prozent Luft nach oben. Was glauben Sie, wie sich der DAX bis zum Ende des Jahres entwickeln wird?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren und Depot eröffnen


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt verknüpfen

Top News
Konjunktur/Wirtschaft
10:00 Uhr
Es muss nicht immer die Aktie sein
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Scout24 AGA12DM8
Daimler AG710000
BMW AG519000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Allianz840400
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610
Air Berlin plcAB1000
adidas AGA1EWWW
Coca-Cola Co.850663
TeslaA1CX3T
Amazon906866
CommerzbankCBK100