07.01.2013 06:00
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Hannover Rück: Seitwärtsrenditen sichern

Hannover Rück: Seitwärtsrenditen sichern
Bonus oder Discount
Versicherungen: Nach dem steilen Kursanstieg sollten Anleger jetzt bei Hannover Rück die Aktie gegen Bonus- sowie ­Discountzertifikate mit ­attraktiver Seitwärtsrendite tauschen.
€uro am Sonntag

von Wolfgang Raum, ZertifikateJournal

Die Aktie von Hannover Rück glänzte zuletzt mit einer Top­entwicklung. Der MDAX-Titel legte 2012 um rund 56 Prozent zu. Verantwortlich für die gute Performance ist neben der positiven Marktstimmung das Nachhol­potenzial für Versicherungstitel. Auch die Fundamentaldaten stimmen. Der Konzern dürfte 2012 mindestens 800 Millionen Euro Nettogewinn erzielt haben  — eine klare Verbesserung gegenüber 2011, als ein Nettogewinn von 606 Millionen Euro ausgewiesen wurde. Unsicherheiten bleiben. So sind die Belastungen durch den Wirbelsturm Sandy noch nicht exakt kalkulierbar. Für das Rückversicherungs-geschäft muss dies kein Problem sein. Denn die entsprechenden Verträge sind in der Regel nur für ein Jahr abgeschlossen. Und hohe Schäden ermöglichen bei neuen Ausschreibungen höhere Prämien.

So erklärt es sich auch, dass Sandy die Aktie nicht vom Höhenflug abbringen konnte. Zwar ist auch jetzt der Aufwärtstrend noch intakt. Allerdings dürfte die Aktie nach dem Kursfeuerwerk eine Atempause einlegen. Produkte mit einer hohen Seitwärtsrendite sind daher jetzt die bessere Wahl.

Eine passende Anlagemöglichkeit ist ein Bonuszertifikat der BNP Paribas (ISIN: DE 000 BP6 QJ0 6). Das Papier ermöglicht eine Bonusrendite von 9,7 oder 11,2 Prozent jährlich, falls die Hannover-Rück-Aktie bis zur Fälligkeit im November 2013 nicht unter die Barriere von 46 Euro rutscht. Dies entspricht einem Sicherheitspuffer von 22,5 Prozent. Einen Cap hat der Emittent nicht eingebaut. Damit der Anleger aber mehr Gewinn als die ­Bonusrendite einfahren kann, muss die Aktie deutlich über das Bonus­niveau von 78 Euro klettern. Grund dafür ist das recht hohe Aufgeld von rund 23 Prozent, das es erforderlich macht, einen Stopp einzubauen. Ein Schwellenbruch würde wegen des Aufgelds zu überproportionalen Verlusten führen. Unser Tipp: Rutscht der Basiswert unter 50 Euro, sollte das Zertifikat verkauft werden.

Wer kein Schwellenrisiko eingehen will, greift zum Discounter von Vontobel (DE 000 VT6 MCT 9). Das Rabattpapier bringt 10,6 Prozent Maximalrendite jährlich, falls die Hannover-Rück-Aktie am Laufzeit­ende im Dezember 2013 mindestens bei 60 Euro steht. Anders ausgedrückt: Hält der Titel sein aktuelles Niveau, fahren Anleger diese Rendite ein. Verluste entstehen erst bei Kursen unter 54,30 Euro. Der Rabatt gegenüber der Direktanlage beträgt knapp neun Prozent.

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28.09.2016Hannover Rueck Sector PerformRobert W. Baird & Co. Incorporated
14.09.2016Hannover Rueck NeutralJP Morgan Chase & Co.
14.09.2016Hannover Rueck HoldDeutsche Bank AG
12.09.2016Hannover Rueck SellBaader Wertpapierhandelsbank
09.09.2016Hannover Rueck Equal weightBarclays Capital
01.09.2016Hannover Rueck buySociété Générale Group S.A. (SG)
18.08.2016Hannover Rueck buyCitigroup Corp.
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28.09.2016Hannover Rueck Sector PerformRobert W. Baird & Co. Incorporated
14.09.2016Hannover Rueck NeutralJP Morgan Chase & Co.
14.09.2016Hannover Rueck HoldDeutsche Bank AG
09.09.2016Hannover Rueck Equal weightBarclays Capital
07.09.2016Hannover Rueck NeutralGoldman Sachs Group Inc.
12.09.2016Hannover Rueck SellBaader Wertpapierhandelsbank
08.08.2016Hannover Rueck UnderweightMorgan Stanley
05.08.2016Hannover Rueck SellBaader Wertpapierhandelsbank
04.08.2016Hannover Rueck ReduceCommerzbank AG
28.07.2016Hannover Rueck ReduceCommerzbank AG
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