München (aktiencheck.de AG) - Georg Stürzer, Analyst von UniCredit Research, stuft die Aktie von BMW (ISIN DE0005190003/ WKN 519000) nach wie vor mit "buy" ein.
Der Free Cashflow von BMW habe im dritten Quartal 2011 bei 462 Mio. EUR gelegen, womit die Erwartungen von UniCredit Research übertroffen worden seien. Offenbar habe sich die Nachhaltigkeit der Gewinn- und Margen-Entwicklung infolge der optimierten Kostenstruktur, der höheren Produktionseffizienz sowie der stärkeren Preisgebung verbessert. In den Zahlen zum dritten Quartal seien zwei wesentliche Faktoren zutage getreten, die sich als Impuls für die BMW-Aktie erweisen könnten. Hierbei handele es sich zum einen um die hohen Margen im Automobilgeschäft. Zum anderen habe das Unternehmen die Zielsetzung einer EBIT-Marge von 8-10% für das Jahr 2012 bekräftigt.
Nach Ansicht von UniCredit Research seien diese Aussichten noch nicht im aktuellen Aktienkurs eingepreist. Man selbst kalkuliere für 2011 und 2012 mit einer EBIT-Marge von rund 10%. Die EPS-Prognosen würden für 2011 und 2012 auf 7,22 EUR bzw. 7,08 EUR lauten, woraus sich ein KGV von 8,0 bzw. 8,2 errechnen lasse. Das Kursziel belasse man bei 84,00 EUR, entsprechend sehe man das Aufwärtspotenzial der Aktie bei 44,6%.
Die Analysten von UniCredit Research vergeben daher für den Anteilschein von BMW das Rating "buy". (Analyse vom 03.11.2011) (04.11.2011/ac/a/d)
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