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Die Gesellschaft habe ihren US-Absatz im Juni 2008 steigern können.
Demnach habe das Unternehmen im abgelaufenen Monat den Fahrzeugabsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 12,9% auf 22.121 Einheiten steigern können. Während bei Mercedes-Banz ein ganz leichter Absatzrückgang um 13 Einheiten auf 19.576 Fahrzeuge zu verzeichnen gewesen sei, hätten insgesamt 2.545 smart verkauft werden können. Der Verkauf des smart sei dabei in den USA Mitte Januar gestartet worden.
Nach Ansicht der Analysten von AC Research seien die Verkaufszahlen sehr gut ausgefallen. So habe sich das Unternehmen ganz erheblich besser entwickelt als der gesamte US-Markt. Auf dem US-Automobilmarkt habe im Juni ein Absatzeinbruch um 18% verzeichnet werden müssen. Dabei hätten die Folgen der Hypothekenkrise und die hohen Benzinpreise zu einer massiven Zurückhaltung der Verbraucher geführt. Gleichzeitig würden viele Amerikaner wegen der hohen Benzinpreise zunehmend verbrauchssparende Modelle bevorzugen. Vor diesem Hintergrund sei auch die gute Absatzentwicklung beim smart zu sehen. Gleichzeitig seien in Anbetracht dessen die fast unveränderten Verkaufszahlen bei Mercedes-Benz als sehr gut einzustufen.
Insgesamt rechne man vor dem Hintergrund einer wahrscheinlichen Rezession in den USA auch in den kommenden Monaten mit einem schwierigen Marktumfeld auf dem US-Automobilmarkt. In diesem Zusammenhang müsse abgewartet werden, ob sich Daimler auch zukünftig gegen den Trend stemmen könne. Allerdings werde der Konzern auch in den folgenden Monaten von wahrscheinlich weiter guten Verkaufszahlen beim smart profitieren können.
Beim gestrigen Schlusskurs von 38,20 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von knapp 7 weiterhin günstig bewertet. Daher rechne man in den kommenden Monaten mit einer Outperformance der Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Daimler zu kaufen. (Analyse vom 02.07.2008) (02.07.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 02.07.2008
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