Hamburg (aktiencheck.de AG) - Marco Günther, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von STADA (ISIN DE0007251803/ WKN 725180) unverändert mit "halten" ein.
STADA sei einer der führenden deutschen Hersteller von Generika mit einem Jahresumsatz von 1,65 Mrd. EUR in 2008. Kerngeschäftsfelder seien Generika (Nachahmerprodukte) und Markenprodukte (Produkte für die Selbstmedikation und den Wellness-Bereich). Generika würden etwa 76% zum Umsatz beitragen. Im Wesentlichen konzentriere sich der Konzern auf Herz-Kreislauf-Mittel, Antirheumatika und Antibiotika. Auf kostenintensive Grundlagenforschung werde verzichtet.
Ein wichtiges Erfolgskriterium des STADA-Geschäftsmodells sei das internationale Netz lokaler und somit marktnaher Vertriebsgesellschaften. Hauptabsatzmarkt sei die Europäische Union bzw. Deutschland. Auf mittlere Sicht sei der Einstieg in das Geschäft mit Biogenerika vorgesehen. STADA verfüge über eine gute Entwicklungspipeline und gelte als Übernahmekandidat. Die Eigenkapitalquote betrage rund 35%.
Die jüngsten Quartalszahlen der STADA AG hätten positiv zu überraschen gewusst. Die regulatorischen Eingriffe in einzelnen Teilmärkten haben und werden Bremsspuren in der Margenentwicklung des Generikaherstellers hinterlassen, so die Analysten der Hamburger Sparkasse. Die Erhöhung der Marktanteile stehe vorerst an der Spitze der Unternehmensagenda.
Unter fundamentalen Gesichtspunkten bestätigen die Analysten der Hamburger Sparkasse ihr "halten"-Anlageurteil für die Aktien von STADA. (Analyse vom 27.05.2009) (27.05.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 27.05.2009