17.04.2013 12:28
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Talanx peilt mittelfristig Milliardengewinn an

10 Prozent mehr pro Jahr
Der Versicherungskonzern Talanx setzt sich für die kommenden Jahre ehrgeizige Ziele.
Der Nettogewinn soll mittelfristig den Bereich von einer Milliarde Euro erreichen, wie aus den neuen Wachstumsplänen des Vorstands hervorgeht. "Der Konzern strebt über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren an, das Ergebnis im Durchschnitt um zehn Prozent pro Jahr zu steigern", teilte das Unternehmen mit Marken wie HDI, HDI-Gerling und Targo Versicherung am Mittwoch anlässlich einer Investorenveranstaltung in Hannover mit.

    Die Talanx-Aktie reagierte mit Kursgewinnen auf die Nachrichten. Zur Mittagszeit lag das Papier mit 0,46 Prozent im Plus bei 23,95 Euro und gehörte damit zu den stärkeren Werten im MDAX. Der Versicherungskonzern, dem auch die Mehrheit am weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück gehört, ist seit Oktober an der Börse gelistet. Dank des Rekordgewinns seiner Tochter verdiente Talanx im vergangenen Jahr 630 Millionen Euro und damit so viel wie nie zuvor.

    Für das laufende Jahr peilt der Allianz-Konkurrent einen Gewinn von mehr als 650 Millionen Euro an. Eine jährliche Steigerung um zehn Prozent ergäbe bis zu den Jahren 2017/2018 einen Wert von gut einer Milliarde Euro. Von dem Gewinn sollen jeweils 35 bis 45 Prozent als Dividende an die Aktionäre fließen. Erreichen will Talanx-Chef Herbert Haas seine neuen Ziele mit einem Mix aus zusätzlichem Geschäft, vor allem im Ausland, und Einsparungen im Versicherungsbetrieb.

    So soll die Privat- und Firmenversicherung ihre Beitragseinnahmen im Ausland um rund zehn Prozent pro Jahr steigern, in Deutschland ist hier allenfalls eine leichte Steigerung geplant. Spürbar wachsen soll die Industrieversicherung, nämlich um jährlich drei bis fünf Prozent. Für Schaden-Rückversicherung hat der Vorstand im Schnitt eine Steigerung um drei bis fünf Prozent, in der Personen-Rückversicherung um fünf bis sieben Prozent im Auge.

    Zugleich sollen die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb deutlich unterhalb den Beitragseinnahmen bleiben. Handlungsbedarf besteht dazu vor allem im Deutschlandgeschäft, wo die sogenannte Schaden-Kosten-Quote im vergangenen Jahr noch über der kritischen Marke von 100 Prozent gelegen hatte. Sie soll nun auf 97 Prozent oder tiefer sinken.

    Talanx zieht hierzulande gerade ein Sparprogramm durch. Vor einem Jahr setzte das Management 730 der rund 5.600 Jobs im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden auf die Streichliste. Wegen der niedrigen Zinsen für als sicher geltende Anlageformen können Versicherer niedrige Prämieneinnahmen immer weniger durch Kapitalerträge ausgleichen./stw/zb/

HANNOVER (dpa-AFX)

Bildquellen: Talanx

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14.07.2016Talanx buyDeutsche Bank AG
29.06.2016Talanx buyHSBC
13.06.2016Talanx NeutralCredit Suisse Group
30.05.2016Talanx buyWarburg Research
25.05.2016Talanx buyDeutsche Bank AG
14.07.2016Talanx buyDeutsche Bank AG
29.06.2016Talanx buyHSBC
30.05.2016Talanx buyWarburg Research
25.05.2016Talanx buyDeutsche Bank AG
23.05.2016Talanx kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
13.06.2016Talanx NeutralCredit Suisse Group
13.05.2016Talanx HoldBaader Wertpapierhandelsbank
15.04.2016Talanx HoldBaader Wertpapierhandelsbank
21.03.2016Talanx HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
08.01.2016Talanx HoldHSBC
01.02.2016Talanx UnderweightBarclays Capital
20.10.2015Talanx UnderweightBarclays Capital
10.07.2015Talanx UnderweightBarclays Capital
05.05.2015Talanx UnderweightBarclays Capital
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