BASF ist an Übernahme von Dea interessiert
Der Chemiekonzern BASF bereitet einem Pressebericht zufolge eine Milliardenofferte für die RWE-Öl- und Gasfördergesellschaft Dea vor.
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BASF arbeite intensiv an einem solchen Angebot, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Finanz- und Branchenkreise. Interessenten müssten unverbindliche Gebote für Dea spätestens in der Woche ab dem 13. Januar einreichen.
RWE hatte im März angekündigt, Dea zum Verkauf zu stellen. Für BASF wäre die Tocher des deutschen Versorgers kein kleiner Zukauf. In Finanzkreisen ist dem Bericht zufolge die Rede von rund 5 Milliarden Euro. Außerdem sei das Geschäft generell kapitalintensiv und erforderte Milliarden Euro in den Folgejahren. BASF lehnte eine Stellungnahme ab, hieß es.
BASF ist dem Bericht zufolge nicht der einzige, der bisher Interesse an Dea angemeldet hat. Der Finanzinvestor KKR hat sich demnach mit der kuweitischen Ölgesellschaft Kufpec zusammengeschlossen, um ein vorläufiges Gebot zu erstellen. Der russische Milliardär Michail Fridman soll ebenso interessiert sein. BASF ist mit der Tochtergesellschaft Wintershall bereits im Öl- und Gasgeschäft tätig. Die Sparte trage überproportional zum Gewinn des Gesamtkonzerns bei und sichere BASF gegen Preisschwankungen seiner Rohstoffe ab./fn/mmb/fbr
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