09.09.2013 21:45
Bewerten
(0)

BMW-Chef: Absatzkrise in Europa dauert mindestens bis Mitte 2014

Autoindustrie: BMW-Chef: Absatzkrise in Europa dauert mindestens bis Mitte 2014 | Nachricht | finanzen.net
Autoindustrie
Die Krise auf dem europäischen Automarkt dürfte nach Aussage von BMW-Chef Norbert Reithofer noch eine Weile anhalten.
Frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2014 könnte der Autoabsatz wieder steigen, prognostizierte Reithofer auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Möglich sei es aber auch, dass die Krise noch weitere drei bis fünf Jahre andauert.

   Reithofer dämpft damit die Hoffnungen, dass der europäische Automarkt nach jahrelanger Talfahrt seinen Tiefpunkt erreicht hat. Erst im Juli hatten leicht steigende Absatzzahlen in Europa wieder Hoffnung verbreitet.

   Auf der diesjährigen IAA sind alternative Antriebe ein zentrales Thema, und so nahm bei Reithofers Präsentation das BMW-Elektroauto i3 einen zentralen Platz auf der Bühne ein. Allerdings räumte Reithofer ein, dass die Absatzaussichten für Elektrofahrzeuge dieses Jahr durchaus begrenzt sind. Am besten wird sich noch der US-Markt schlagen, wo der Manager für dieses Jahr insgesamt von 70.000 bis 90.000 Elektroautos ausgeht. In Frankreich werden es noch rund 10.000 Stück sein und in Deutschland gerade einmal 4.000 Exemplare.

   BMW müsse Elektroautos anbieten, um das durchschnittliche Emissionsziel der Fahrzeugflotte zu schaffen, sagte Reithofer, der den größten Premiumautobauer der Welt leitet. "Wir werden mit konventionellen Antrieben nicht auf 99 Gramm kommen, nur mit Elektrofahrzeugen", sagte der Manager und bezog sich damit auf das Ziel von 99 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer. Konventionelle Antriebe dürften den Automarkt noch etwa bis 2030 dominieren, fügte er hinzu.

   Zur Brennstoffzellentechnologie hielt sich der Manager bedeckt. "Wir wissen, wann BMW-Brennstoffzellenfahrzeuge kommen, aber wir sagen es nicht", sagte Reithofer. Im Januar hatte der DAX-Konzern angekündigt, seine Forschungskooperation mit dem japanischen Autobauer Toyota in diesem Bereich auszuweiten.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mgo/hhb Dow Jones Newswires Von Friedrich Geiger FRANKFURT

Bildquellen: BMW AG
Anzeige

Nachrichten zu BMW AG

  • Relevant
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu BMW AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
19.06.2017BMW market-performBernstein Research
16.06.2017BMW Equal-WeightMorgan Stanley
13.06.2017BMW HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
12.06.2017BMW NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.06.2017BMW HoldHSBC
07.06.2017BMW buyS&P Capital IQ
29.05.2017BMW accumulateequinet AG
23.05.2017BMW buyDeutsche Bank AG
11.05.2017BMW buyDeutsche Bank AG
05.05.2017BMW buySociété Générale Group S.A. (SG)
19.06.2017BMW market-performBernstein Research
16.06.2017BMW Equal-WeightMorgan Stanley
13.06.2017BMW HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
12.06.2017BMW NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.06.2017BMW HoldHSBC
08.06.2017BMW ReduceKepler Cheuvreux
08.05.2017BMW ReduceKepler Cheuvreux
04.05.2017BMW ReduceKepler Cheuvreux
24.04.2017BMW ReduceHSBC
30.03.2017BMW ReduceKepler Cheuvreux

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für BMW AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Stabile Dividendenaktien gehören in jedes Depot!

Die Investition in ausgewählte Blue-Chip-Dividendenaktien gehört zu den sichersten Strategien, um an den Aktienmärkten langfristig ein Vermögen aufzubauen. Dividendenaktien von hochkapitalisierten Unternehmen werfen langfristig höhere Renditen als der Gesamtmarkt ab und bieten einen guten Schutz in unsicheren Börsenzeiten. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin drei Aktien mit stabilen und attraktiven Dividendenrenditen vor.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen wenig verändert -- Commerzbank erwartet Verlust im 2. Quartal -- Toshiba fliegt aus Japans Leitindex Nikkei 225 -- Allianz, AIB, Volkswagen im Fokus

Harley-Davidson prüft Kauf der Audi-Tochter Ducati. Tesla plant erstes Werk in China. RWE schüttet Sonderdividende an Aktionäre aus. Wechsel in der Infineon-Geschäftsführung. Verschärfte Golf-Krise bringt Katars Landeswährung zum Absturz. ZUMTOBEL mit Gewinnsprung und Umsatzrückgang.

Top-Rankings

Die reichsten Länder der EU
Das sind die reichsten Länder der EU
KW 25: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 25: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
BMW AG519000
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
E.ON SEENAG99
Allianz840400
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T
adidas AGA1EWWW
Coca-Cola Co.850663
Amazon.com Inc.906866
Siemens AG723610
Santander S.A. (Banco Santander Central Hispano)858872