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03.09.2010 12:32

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CHART-CHECK

Chartanalyse: DAX - Hopp oder Top?


Seite 29 von 1:
Analyse-Datum: Freitag, 3. September 2010

Diagnose: Nach der beeindruckenden Kursrally, die am Dienstag startete und am Mittwoch deutlich ausgedehnt wurde, kann sich der DAX auch am Freitagmittag auf dem zurückerkämpften Niveau etablieren. Dabei war der Kursanstieg nicht ohne, denn der Index überwand ein ganzes Widerstandsbündel, das sich aus der 200-Tage-Linie bei 5962 Punkten, der Kurslücke zwischen 5976/5995 Zählern und der 6000er Punkte-Marke zusammensetzte. Doch nun wartet bereits die nächste Hürde in Form der 38-Tage-Linie bei aktuell 6118 Punkten.

Dax: 6-Monats-Chart.

Prognose: Obwohl der DAX zum Wochenschluss über die obere Trendlinie seines tertiären Abwärtstrends lugt, ist ein signifikanter Ausbruch über diese Barriere noch nicht als nachhaltig zu benennen. Da auch die kurzfristigen Trading-Indikatoren ihre oberen Extremzonen erreicht haben, muss von einem baldigen Test der Südseite ausgegangen werden. Hier wäre die Region der psychologisch wichtigen 6000er Marke eine erste Anlaufstelle.

Nicht zuletzt werden die führenden US-Indizes am Nachmittag als Impulsgeber die weitere Marschroute anzeigen. Denn fallen die am Nachmittag zu erwartenden Arbeitsmarktdaten erfreulich aus, so wird auch der DAX davon partizipieren und weiter gen 6250 Punkte steigen können.

Mit dem nachhaltigen Anstieg über die gebrochene Keillinie bei 6123 Punkten, des seit Ende April gebildeten Keils, wäre das aus dieser Formation übergeordnete Kursziel bei 5400 Zählern vom Tisch.

Um das Ruder wirklich herumzureißen, müsste der DAX möglich rasch die Kurslücke vom 10./11. August bei rund 6250 Punkten schließen und sich auf diesem Niveau stabilisieren. Weiter hinauf würde es erst mit der Überwindung des seit 2009 bestehenden Aufwärtstrends gehen.

Erwartung: Fortsetzung der Erholungsbewegung bis auf maximal 6250 Punkte möglich, falls nicht Abprall an 38-Tage-Linie, Korrektur Mitte September bis in den Bereich bei 5690 Zähler und Schließen des Gaps von Ende Mai. Worst-Case Szenario: weitere Abwärtsbewegung bis auf 5400 Punkte – Kursziel aus bearisher Keilformation, die sich seit Ende April bildete.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

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Kommentare zu diesem Artikel

Bubblebobble9.11 schrieb:
03.09.2010 14:36:25

Was ne Farce Kurse stiegen schon vorher.

Diplom Volkswirt schrieb:
03.09.2010 14:23:21

na auch schon alle so nervös u den finger am abzug? es ist spannend....

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