16.01.2013 09:09
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Bund pocht auf Führungsrolle bei Airbus

EADS-Führungsstreit

Die Bundesregierung beansprucht einem Pressebericht zufolge bei wichtigen Projekten des Luftfahrtkonzerns EADS und dessen Tochter Airbus die Federführung.

Beim Kurz- und Mittelstreckenprogramm von Airbus müsse Deutschland die "Führungsrolle im europäischen Verbund übernehmen", zitiert das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) aus der Luftfahrtstrategie der Bundesregierung. Deutschland will demnach beim "zentralen Management-, Entwicklungs-, und Querschnittsfunktionen" entscheidend mitbestimmen.

    Ziel sei, "eine global aufgestellte, wettbewerbsfähige Luftfahrtindustrie in Deutschland zu erhalten und auszubauen", wie es in der von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erarbeiteten Strategie heißt. Diese soll dem Bericht zufolge an diesem Mittwoch im Bundeskabinett beschlossen werden. Grund für die staatliche Intervention sei die Sorge, dass Deutschland als Industriestandort ins Hintertreffen geraten könnte.

     EADS-Chef Tom Enders will wichtige Konzernfunktionen, die bisher in Paris und München angesiedelt sind, am Airbus-Standort Toulouse bündeln. Künftige Entscheidungen sollten "im Sinne eines Gleichgewichts an Verantwortlichkeiten zwischen den europäischen Standorten genutzt werden". Im Zuge des neuen Aktionärspakts bei EADS werden Frankreich und Deutschland mit je zwölf Prozent zu gleichberechtigten Großaktionären bei EADS.

     Die Bundesregierung schreibt der Branche dem Bericht zufolge "einen hohen Stellenwert als Spitzen- und Schlüsseltechnologie" zu, von dem auch andere Branchen profitierten. Zudem gehen die großen Hersteller wie Airbus, Boeing und Rolls-Royce in den kommenden 20 Jahren davon aus, dass das Marktvolumen stetig steigt und sich die Fahrzeugflotte weltweit verdoppelt.

    BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Airbus, Dr_Flash / Shutterstock.com

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