Kaufkandidaten verzweifelt gesucht
Die Suche nach Aktien mit Kurspotenzial wird angesichts gut gelaufener Börsen immer schwerer.
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von Peer Leugermann, Euro am Sonntag
Die Ausschau nach aussichtsreichen Anlagemöglichkeiten lässt Anleger daher immer interessierter in die zweite und mittlerweile auch dritte Börsenreihe blicken. Über 50 Unternehmen dieser Gattung konnten bei der DVFA-Frühjahrskonferenz in Frankfurt unter die Lupe genommen werden. Die Veranstaltung war entsprechend gut besucht und der Austausch der Nebenwerteszene auf den Fluren vor den Präsentationsräumen rege.
Zu hören war etwa, dass Halloren in der zweiten Jahreshälfte einige Kapitalmaßnahmen plane, darunter auch eine Kapitalerhöhung. Aktuell fährt der Chocolatier ein striktes Sparprogramm, um die Profitabilität zu steigern. Genug Geld hat hingegen der Kunststoffformer Balda. Aus dem Verkauf eines Joint Ventures mit einem Touchscreenhersteller sind noch 190 Millionen Euro übrig. Mit denen sollen, so hieß es aus informierten Kreisen, Akquisitionen finanziert werden. Eine weitere Dividende soll es vorerst aus diesen Mitteln nicht geben. Von einer Dividende ist das in der Restrukturierung steckende 3-D-Druck-Unternehmen Alphaform noch weit entfernt. Allerdings scheint sich der neue Chef Hanns-Dieter Aberle hohe Ziele zu stecken. Angeblich will er im Jahr 2019 über 100 Millionen Euro Umsatz erzielen und ab 2015 schwarze Zahlen schreiben. Läuft es weiter planmäßig, wolle Aberle in der zweiten Jahreshälfte Details seiner Strategie verraten - inklusive Einzelheiten, mit welcher Mischung aus Firmenmitteln, Fremd- und Eigenkapital das Wachstum finanziert werden soll.
Restrukturieren muss sich gleichfalls der nicht auf der Konferenz vertretene Netzwerkspezialist Euromicron, der wohl eine größere Kapitalerhöhung zur weiteren Wachtumsfinanzierung plant. Euromicron steigerte im ersten Quartal zwar Umsatz und noch deutlicher den Auftragseingang, doch das operative Ergebnis sackte aufgrund weiterer hoher Restrukturierungskosten stark ab. Das wird sich im zweiten Quartal fortsetzen. Ab der zweiten Jahreshälfte sollen diese Belastungen aber planmäßig abnehmen. Wird das Versprechen erfüllt und hält die gute Auftragslage auch im zweiten Quartal an, ist die Aktie im zweiten Halbjahr einen vorsichtigen Blick wert.
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