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03.01.2013 11:22

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MILLIARDEN-SCHÄDEN

Munich Re zieht nun auch Katastrophenbilanz für 2012

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft zu myNews hinzufügen Was ist das?


Nach dem Rückversicherer Swiss Re hat nun auch der Branchenprimus Munich Re eine Katastrophenbilanz für das vergangene Jahr 2012 gezogen.

Weltweit hätten Naturkatastrophen 2012 gesamtwirtschaftliche Schäden von rund 160 Milliarden US-Dollar verursacht, hieß es von Munich Re. Genau wie Swiss Re bezifferten die Münchner die versicherten Schäden auf rund 65 Milliarden Dollar. 67 Prozent der Gesamt- und 90 Prozent der versicherten Schäden entfielen auf die USA.

   Insgesamt fiel die Schadensbilanz 2012 allerdings deutlich glimpflicher aus als im Vorjahr, das von Rekordschäden aus den Erdbeben in Japan und Neuseeland sowie den schweren Überschwemmungen in Thailand geprägt war. Damals hatten die Gesamtschäden rund 400 Milliarden Dollar betragen, die versicherten Schäden lagen bei 119 Milliarden Dollar - ebenfalls ein Rekordwert.

   Zur Schadenstatistik 2012 trug allein Hurrikan Sandy eine Summe von etwa 50 Milliarden Dollar bei den volkswirtschaftlichen und voraussichtlich rund 25 Milliarden Dollar bei den versicherten Schäden bei. Damit geht die Schätzung von Munich Re bezüglich Sandy inzwischen um 5 Milliarden Dollar nach oben gegenüber der ersten Hochrechnung vom November 2012. Durch die schwierige Schadenerhebung sei der neue Wert allerdings weiterhin mit großer Unsicherheit behaftet. Ohne diesen außergewöhnlichen Sturm wäre 2012 ein sehr schadenarmes Jahr gewesen, erklärte die Munich Re.

   Sandy traf Ende Oktober südlich von New York bei Atlantic City auf die US-Ostküste und richtete die schwersten Schäden mit einer Sturmflut an. Das zweite große Schadenereignis des Jahres war die Dürre in den USA, die den ganzen Sommer in der so genannten Kornkammer des Landes im Mittleren Westen und benachbarten Bundesstaaten herrschte. Die in der Landwirtschaft entstandenen Schäden durch Ernteausfälle in den USA bezifferte der Konzern 2012 auf etwa 20 Milliarden Dollar. In Europa waren zwei Erdbeben in der italienischen Region Emilia Romagna im Mai die teuersten Ereignisse.

Dow Jones Newswires

Bildquellen: Zastolskiy Victor / Shutterstock.com

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