07.02.2013 07:38
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Pharmakonzern Sanofi verdient wegen Generikakonkurrenz weniger

Nachahmer belasten
Umsatzeinbußen durch billigere Konkurrenzprodukte für wichtige Umsatzbringer haben dem französischen Pharmakonzern Sanofi im abgelaufenen Geschäftsjahr zugesetzt.
Unter dem Strich sank der Gewinn bei Sanofi um rund 13 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro, wie der im Eurostoxx 50-Index notierte Arzneimittelhersteller am Donnerstag in Paris mitteilte. Konzernchef Christopher Viehbacher sieht sich mit der strikten Kostenkontrolle und dem Ausbau von Wachstumsfeldern wie dem Diabetesgeschäft aber auf gutem Weg, die Umsatzausfälle für Medikamente wie den Blutverdünner Plavix hinter sich zu lassen.

     Für 2013 stellte Viehbacher unter Ausklammerung von Wechselkurseffekten ein Ergebnis je Aktie vor Sonderposten in Aussicht, das auf dem Niveau von 2012 oder bis zu fünf Prozent darunter liegen kann. Der Konzern werde in den kommenden Jahre eine neue Wachstumsphase einläuten, gab sich der Manager in einer Telefonkonferenz optimistisch. Viehbacher sieht sich zudem im Plan, seine angepeilten Milliardeneinsparungen bis 2015 zu erreichen. Im Vorjahr war der Überschuss wegen Belastungen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro durch die Patentverluste noch um rund 13 Prozent eingebrochen.

    Ohne Kosten für den Konzernumbau und Abschreibungen wies die weltweite Nummer drei der Branche 2012 einen Gewinnrückgang von 13 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro aus. Prozentual zweistellige Zuwächse bei dem in Frankfurt-Höchst produzierten Diabetesmittel Lantus und das anhaltende Wachstum in den Schwellenländern sorgten beim Umsatz für ein Plus von 0,5 Prozent auf 34,9 Milliarden Euro. Dagegen wiesen die Franzosen in Westeuropa rückläufige Umsätze aus. Damit trafen die Franzosen die Erwartungen des Marktes.

    PARIS (dpa-AFX)

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