28.02.2016 18:40
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Erich Sixt: "Ein Drama für Autohersteller"

Erich Sixt
Nachgehakt bei...
Der Autovermieter Erich Sixt glaubt, dass neue Mobilitätsformen die Industrie gravierend verändern. Sein Unternehmen ist gut positioniert.
€uro am Sonntag

von Wolfgang Ehrensberger, Euro am Sonntag

€uro am Sonntag: Im sogenannten Carsharing, also der gewerblich organisierten gemeinschaftlichen Nutzung von Autos, hat sich Sixt zusammen mit BMW gerade als Marktführer in Deutschland positioniert. Welche Umsatzanteile könnten diese neuen Mobilitätsformen künftig in Ihrem Vermietkonzern beisteuern?
Erich Sixt: Das lässt sich noch nicht beziffern. Derzeit ist der Anteil im Konzern natürlich noch gering. Aber: Wir besetzen mit dem Carsharing-Angebot DriveNow und dem 2013 gestarteten Taxikonkurrenten myDriver die Trends der Zukunft. Fest steht, dass Autos als Statussymbol bald ausgedient haben. Sie werden künftig stärker nach Nutzungszeiten bezahlt.

Mit welchen Konsequenzen rechnen Sie?
Für die Autohersteller ist das eine dramatische Entwicklung, auf die sie sich einstellen müssen. Wir als Vermieter werden von diesem Trend deutlich profitieren.

Wie sehen die aktuellen Zahlen aus?
Im Carsharing hatten wir Ende 2015 in Europa 580 000 Mitglieder bei 4000 Fahrzeugen. Allein vergangenes Jahr kamen 190 000 Kunden hinzu. DriveNow ist der einzige Carsharing-Anbieter in Deutschland, der Geld verdient.

Für diese neuen Dienstleistungen ist im Vorstand einer Ihrer beiden Söhne zuständig. Sie sind 71, seit 46 Jahren Chef - wie ist es eigentlich um Ihre Nachfolge bestellt?
Meine beiden Söhne haben sehr wichtige Jobs im Vorstand: Konstantin hat Vertrieb und E-Commerce übernommen, Alexander leitet die Bereiche Organisation und Strategie sowie den Aufbau neuer Services wie DriveNow. Beide sind erfolgreich in Schlüsselpositionen und auf einem sehr guten Weg. Mir selbst geht es nach wie vor gut, ich habe noch immer großes Vergnügen an Innovationen - und daran, grundsätzlich alles infrage zu stellen.

Bildquellen: Sixt AG

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