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29.12.2012 07:00

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€uro am Sonntag

ONLINE-BROKER

FXdirekt Bank pleite


Die Bafin hat ein Moratorium über den Onlinebroker FXdirekt verhängt. Kunden sollten ihre Ansprüche anmelden.

von Redaktion Euro am Sonntag

Der Spezial­anbieter, der vor allem Zinsdifferenzkontrakte (CFDs) sowie Währungs- und Edelmetallgeschäfte anbietet, darf kein Kundengeld mehr annehmen oder Geld auszahlen. Von der Pleite sind rund 3200 Kunden betroffen. Laut Angaben der Finanzaufsicht hat der Oberhausener Wertpapierhändler gegenüber seinen Kunden Verbindlichkeiten in Höhe von 17,2 Millionen Euro.

Die Kundengelder sollen jetzt mithilfe der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zurückgezahlt werden. Gemäß den EdW-Statuten bekommen betroffene Kunden 90 Prozent ihres Geldes, höchstens aber 20.000 Euro ersetzt. Anleger sollten ihre Ansprüche der EdW melden. Maßgeblich für die Höhe der Entschädigung ist der Marktwert der Finanzprodukte bei Eintritt des Entschädigungsfalls, also dem 21. Dezember. Laut EdW werden die Ansprüche geprüft und anschließend binnen drei Monaten erfüllt.

Bildquellen: istock/Nathan Allred

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Kommentare zu diesem Artikel

Motzer schrieb:
29.12.2012 10:23:06

Jetzt wird auch verständlich, warum sie so agressive Werbung gemacht haben. Ständig Anrufe: wann zahlen Sie endlich Geld auf Ihr Forex-Konto ein? Klar, sie brauchten das Geld um zu überleben. Jetzt ist es zu spät.

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