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08.12.2012 11:00

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von W. Ehrensberger, €uro am Sonntag

PROBLEME BEI AUTOAKTIEN

Krise der Autobranche verschärft sich

Volkswagen vz zu myNews hinzufügen Was ist das?



Die Autobranche gerät ins Stottern
Die Absatzkrise in der europäischen Autoindustrie wird sich 2013 weiter verschärfen. Werksschließungen drohen. Welche Hersteller besonders betroffen sind.

von W. Ehrensberger, Euro am Sonntag

Nach einer Prognose des Center of Automotive Management wird im nächsten Jahr die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 3,4 Prozent auf 11,4 Millionen sinken. Es wäre der sechste Rückgang in Folge. „Die Überkapazitäten haben für viele Hersteller ein bedrohliches Niveau erreicht“, sagte Autoexperte Stefan Bratzel. Viele Hersteller hätten es in den vergangenen Jahren versäumt, ihre Kapazitäten anzupassen. „Die europäische Autoindustrie steht vor einer grundlegenden Restrukturierung. Mindestens fünf bis acht Automobilwerke sind auf Dauer überflüssig und stellen für die Hersteller eine Kostenbelastung dar.“

Besonders unter Druck stünden Autobauer mit einer Ausrichtung auf den europä­ischen Markt wie Renault, PSA, Opel und Fiat. Dagegen könnten global agierende Konzerne die Rückgänge in Europa durch Zugewinne in an­deren Regionen ausgleichen. Zu den Wachstumsmärkten zählen Brasilien, Russland und Indien. Laut Bratzel nimmt die Polarisierung der Autohersteller in Gewinner und Verlierer immer stärker zu. Demnach zählen Honda, Toyota und Nissan zu den großen Absatzgewinnern mit zweistelligen Zuwächsen. Auch BMW und Volkswagen können ihren Absatz noch steigern. ehr

Bildquellen: Yuri Samsonov / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

seher1 schrieb:
09.12.2012 11:19:55

14.11.2012

Daimler will bis 2020 Autoabsatz verdoppeln

klares anzeichen für eine krise...

Hamtaro schrieb:
08.12.2012 13:22:49

Krise? Was für ne Krise? Hört doch mit diesen Totschlag Wörtern endlich auf. Lt. einigen Schlaumeiern steckt die Autoindustrie schon seit mind. 6 Monaten in der Krise. Bisher wars aber eher das Gegenteil. Eine Krise ist erst wenn sie da ist u. nicht wenn sie täglich herbeigeredet wird.

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