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18.11.2012 15:42

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ZUSATZKOSTEN FÜR WINDPARKS

Offenbar weitere Belastungen für Stromkunden geplant

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Stromkunden müssen einem Bericht zufolge mit weiteren Belastungen rechnen.

Dabei geht es um Zusatzkosten für Probleme beim Anschluss von Windparks auf hoher See ans Stromnetz. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" schreibt, konnten nun die Netzbetreiber ihre Interessen bei der Bundesregierung durchsetzen - mit der Folge, dass die Stromkunden mehr zahlen müssen.

    Nach einem bisherigen Gesetzentwurf sollten laut Bericht die Netzbetreiber in jedem Fall mit bis zu 100 Millionen Euro haften, wenn eine Offshore-Anlage nicht rechtzeitig ans Netz geht. Die Bundesregierung wolle diesen Betrag aber nun für viele Projekte auf 20 Millionen Euro reduzieren. Alles, was darüber hinausgehe, müssten dann die privaten Stromkunden zahlen.

    Union und FDP hätten sich damit dem Druck des Netzbetreibers Tennet gebeugt. Dieser hatte gedroht, die bisher geplante Haftungsregelung bedeute den Tod der Offshore-Windenergie.

    Auf die Verbraucher kommen im nächsten Jahr ohnehin höhere Strompreise zu, im Durchschnitt von mehr als zehn Prozent. Die Anbieter geben gestiegene Kosten durch die höhere EEG-Umlage und Netzentgelte sowie andere Abgaben an die Endkunden weiter.

    Der Netzbetreiber Tennet soll zahlreiche Offshore-Windparks an der Nordsee ans Stromnetz anbinden. Diese milliardenschweren Projekte sind aber erheblich ins Stocken geraten.

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: kaczor58 / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

Handypapst schrieb:
20.11.2012 19:23:55

Wenn man alle kosten der Atom Energie noch rechnet was auf uns zu kommt sind wir jetzt mit den 12 Cent Erhöhung noch gut dran. plos die Wirtschaft müsste auch diese Erhöhung mit übernehmen dan würde der reis gleich wieder für alle fallen

khaproperty schrieb:
18.11.2012 17:54:31

Schon wieder wird der Bürger mit Hilfe der Regierung abgemolken, daß die Schwarte kracht.
Der Fehler liegt bei der hirnlosen Energiewende Merkels, die alle Verbraucher Milliarden kostet, und zwar jedes Jahr aufs Neue obendrauf. Dämlich ohne Ende!

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