US-Autoabsatz steigt trotz Gegenwinds auf höchsten Wert der Dekade

Die Autobauer haben im Januar in den USA nur noch leichte Zuwachsraten geschafft. Der Wintersturm in weiten Teilen des Landes und zwei Verkaufstage weniger als im Vorjahr nagten an den Verkaufszahlen.
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Dennoch reichte es für den besten Januar-Wert der letzten zehn Jahre. Seit 2006 wurden zu Beginn des Jahres nicht so viele Autos verkauft wie jetzt.
Annualisiert und saisonbereinigt stiegen die Auto-Absätze auf 16,8 Millionen Einheiten, wie die Marktforschungsunternehmen J.D. Power & Associates und LMC Automotive gemeinsam ermittelten. Im Januar 2015 hatte der Absatz 16,7 Millionen Fahrzeuge erreicht. Marktführer General Motors (GM) schätzt die Verkaufsrate sogar auf 17,5 Millionen Autos und leichte Nutzfahrzeuge.
Was die Hersteller besonders freut: Die Kunden greifen in Zeiten des billigen Öls immer öfter zu größeren und teureren Fahrzeugen. Kelley Blue Book hat errechnet, dass der durchschnittliche Transaktionswert im Januar um 2 Prozent auf 34.112 US-Dollar gestiegen ist.
GM steigerte die Absatzzahlen zwar nur um ein halbes Prozent auf 203.745 Fahrzeuge. Es waren aber die bulligen und margenträchtigen Pickups Chevrolet Silverado und GMC Sierra, die zusammen um 7 Prozent zulegten.
Ford verzeichnete zwar einen Verkaufsrückgang um 3 Prozent auf 172.478 Fahrzeuge. Niemals seit 2004 gelang der Jahresstart für die benzinschluckenden Ford SUVs aber so gut wie 2016. Fiat Chrysler kam insgesamt auf ein Plus von 6,9 Prozent, der 70. Monat mit steigenden Absatzzahlen.
Die deutschen Autobauer schlugen sich unterschiedlich. Audi kam auf ein Verkaufsplus von 2,7 Prozent. Für Porsche ging es sogar mehr als 10 Prozent nach oben. Ausreißer war Volkswagen: Die US-Verkaufszahlen der Wolfsburger brachen nach dem Abgasskandal um 14,6 Prozent ein. Aber es gab auch einen Lichtblick: Der Tiguan rollte 2.528 Mal aus den Autohäusern, ein Anstieg um 71,6 Prozent.
Die Marktforscher von LMC Automotive rechnen damit, dass der insgesamt positive Trend auf dem amerikanischen Automarkt anhält. Sie rechnen 2016 mit 17,8 Millionen verkauften Fahrzeugen und damit einem neuen Rekord. Allerdings ruhten alle Augen auf der Absatzentwicklung, denn der Wachstumstrend schwäche sich ab, sagte LMC-Analyst Jeff Schuster. Nicht alle Marken würden noch so gut vorankommen wie in der Vergangenheit, und dies erhöhe den Wettbewerbsdruck auf dem Markt.
FRANKFURT (Dow Jones)
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