09.09.2016 15:10
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Buffetts ungewöhnlichstes Investment: Warum er bei BYD goldrichtig liegt

Von wegen konservativ: Buffetts ungewöhnlichstes Investment: Warum er bei BYD goldrichtig liegt | Nachricht | finanzen.net
Von wegen konservativ
Warren Buffett ist für seine konventionellen Investments bekannt. Einen Ausreißer gibt es jedoch in seinem Depot: eine Firma, deren Name "Erschaffe deine Träume" bedeutet.
BYD, ein Akronym für "Build your Dreams", so heißt die chinesische Firma, in die der Star-Investor Warren Buffet bereits seit Jahren kräftig investiert. Das ungewöhnliche daran: Es handelt sich dabei um ein Unternehmen, das Lithium-Ionen-Batterien und Elektroautos herstellt - damit ist das Unternehmen ein Konkurrent von Tesla.

Gegründet wurde das Elektro-Unternehmen 1995 und bereits im Jahr 2008 stieg Warren Buffett bei BYD ein, und das im ganz großen Investoren-Stil. Damals kaufte er 10 Prozent der Anteile an BYD für satte 232 Millionen US-Dollar und er lag mit seinem Investment goldrichtig.

Die Erfolgsstory BYD

Seit dem Investment Warren Buffets hat sich der Wert der chinesischen Firma verachtfacht. Vor kurzem verkündete der BYD-CEO Wang Chuanfu, der Gewinn seines Unternehmens würde in den ersten drei Quartalen 2016 um ganze 91 Prozent, auf 540 Millionen Dollar, steigen. Der Verkaufsschlager des Unternehmens sind die Elektro- und Hybridfahrzeuge. Sie ließen bis zum Juni diesen Jahres 2,25 Milliarden Dollar in die BYD-Kasse fließen - eine Steigerung zum Vorjahr um 160 Prozent.
"Build Your Dreams" will in diesem Jahr den Elektromobil-Absatz auf 120.000 Wagen steigern und somit der weltweit größte Elektroautohersteller der Welt bleiben, denn Tesla fasst 2016 die Produktion von lediglich 80.000 Autos ins Auge.

Elektroautoboom in China

Profitieren kann BYD vor allem von dem wachsenden Boom der Elektroautos in China. Da die chinesische Regierung den Kauf von Fahrzeugen, welche mit alternativen Antrieben ausgestattet sind, subventionell fördert, läuft der Elektromobil-Automarkt auf Hochtouren. Zwischen 2013 und 2015 steckte die chinesische Regierung laut Reuters satte 7,2 Milliarden Dollar in die Förderung der E-Initiative. Im Jahr 2015 stieg der Absatz der Elektrofahrzeuge in China um 350 Prozent auf 331.000 Fahrzeuge. Von den Subventionen profitieren vor allem die heimischen Hersteller, und hier an vorderster Front BYD: Mit einem Marktanteil von 30 Prozent lassen sie internationale Konkurrenten wie Tesla hinter sich. Denn der chinesische Staat erlässt den Käufern einheimischer Modelle die Mehrwertsteuer.

Auch Daimler setzt auf BYD

Auch deutsche Unternehmen wie Daimler setzen auf eine Kooperation mit dem chinesischen Unternehmen. Die vor kurzem vorgestellte Neuauflage des "Denza" soll nun mit einer einzigen Batterieladung 400 km weit fahren - das Vorbild hierfür war der e6 aus dem Hause BYD. Der größte Wettbewerbsvorteil der Firma, die "Träume erschafft": Sie produzieren alle Teile der Elektrofahrzeuge selbst - auch die Batterie. In welchem Umfang das Unternehmen nun auch international punkten kann, bleibt noch offen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Michael Buckner/Getty Images
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