14.11.2017 20:00
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Teslas Semi Truck kommt - und "er wird den Zuschauern den Verstand rauben"

Präsentation am 16.11.: Teslas Semi Truck kommt - und "er wird den Zuschauern den Verstand rauben" | Nachricht | finanzen.net
Präsentation am 16.11.
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Nach zwei verschobenen Terminen ist es nun endlich soweit. Am Donnerstag präsentiert der US-Elektroautopionier Tesla sein erstes vollelektrisches Nutzfahrzeug.
Bereits zwei Mal musste der Tesla-CEO Elon Musk die Tesla-Gemeinde vertrösten. Doch am Donnerstag wird der Tesla Semi Truck nun der Öffentlichkeit präsentiert. Die Einladungen zu dem Event seien bereits verschickt, und auch auf der Webseite des Unternehmens wird man die feierliche Präsentation des Tesla Semi verfolgen können. Mit dem E-Truck wagt das Unternehmen seinen ersten Vorstoß in den Bereich der Nutzfahrzeuge. Die Gerüchteküche brodelt bereits, Analysten zeigen sich jedoch skeptisch.

Laut Elon Musk, wird der Truck jedoch alle Erwartungen sprengen. Nachdem er bereits ein "unglaubliches Biest" auf Twitter ankündigte, untermauert er nun, dass die Präsentation des E-LKW den Zuschauern den "Verstand rauben und ihn in eine andere Dimension katapultieren wird":

Tesla Semi-Truck: Autonom und mit großer Reichweite?

Der Vorstoß in den Bereich der Nutzfahrzeuge stellt den Elektroauto-Pionier aus Kalifornien vor ganz neue Herausforderungen. Eine pragmatische Betrachtung der Kosten und des Nutzen wird nötig. Der Erfolg des Tesla-Trucks wird von der überzeugenden Rendite für die Betreiber abhängen, so Goldman Sachs-Analysten in einer jüngsten Studie.

Neueste Spekulationen gehen von einer Reichweite des Tesla-Trucks von bis zu 450 Meilen aus. Konkurrenten, wie Daimlers E-FUSO, schaffen es mit einer Ladung circa 200 Meilen weit. Ein klarer Vorteil für den Tesla-LKW - aber nur auf den ersten Blick. Denn bis zu 600 Meilen müssen Lastkraftwagen dieser Kategorie täglich zurücklegen. Eine Tagestour schafft also auch der E-LKW aus dem Hause Tesla mit nur einer Batterieladung nicht. Hier kommen Teslas Supercharger ins Spiel. Eine wichtige Frage, die ebenfalls mit der feierlichen Präsentation des "Biestes" geklärt werden muss, ist: Erfolgt mit dem Tesla-Truck auch ein Ausbau der Supercharger-Infrastructur? Oder gibt es gar neue, separate Charger für die Tesla-LKWs. Laut einem Bernstein-Analysten werden am Donnerstag "alle Augen darauf gerichtet sein, wie Tesla die Aufladestationen anbietet".

Punkten könnte der E-Autopionier in Sachen autonomes Fahren. Das Gerücht, Tesla biete seinen Semi Truck als autonomes Fahrzeug an, hält sich seit der Veröffentlichung des ersten futuristischen Abbildes des E-Trucks standhaft. Auf dem Bild, welches Elon Musk bei einem TED Talk in diesem Jahr seinen Zuschauern präsentierte, waren keine Rückspiegel an den Seiten des Semi Trucks zu erkennen. Für viele ein klarer Hinweis auf einen autonomen Truck.

Analysten sind skeptisch

Doch - wie sollte es bei Tesla auch anders sein - es gibt auch Skepsis gegenüber dem neuen E-Truck. So bleibe vor allem die Frage, wie Tesla das für den Fernverkehr ausschlaggebende Argument der Ökonomie umsetzen kann, so RBC-Analysten. Auch die Frage nach einem Kompromiss zwischen Preis, der Reichweite und Tonnage, beschäftigt die Analysten. Denn die Forscher der Carnegie Mellon University fanden bereits heraus, dass ein Elektro-LKW mit der angeblichen Reichweite des Tesla Semi Truck eine 14 Tonnen schwere Batterie beinhalten müsste. Diese kostet allein rund 290.000 US-Dollar. Ebenfalls könne die schwere Batterie sich signifikant auf das Gewicht des LKWs auswirken. Ob Tesla deshalb doch die Reichweite im Hinblick auf eine höhere Ladekapazität reduziert, bleibt abzuwarten.

Kann Tesla die Semi Truck-Produktion schaffen?

Sicher ist, Tesla kann gute Nachrichten dringend gebrauchen. Nachdem die jüngsten Quartalszahlen schlechter als erhofft ausfielen und der Konzern mit der aktuellen Produktion des Model 3 sein Produktionsziel für das laufende Jahr weit verfehlte, könnte der Semi Truck dem E-Konzern neuen Auftrieb geben. Die Frage nach der Kapazität für eine Elektro-LKW-Produktion bleibt jedoch bestehen. Teslas Geschichte der Produktionsprobleme ist lang. Auch die Präsentation des LKWs steht, nach zwei verschobenen Terminen, unter einem weniger guten Stern. Während Elon Musk sich sicher ist, dass die Produktion des LKW schon in 18-24 Monate auf Hochtouren laufen könnte, rechnen Analysten bereits mit einer deutlich längeren Produktionszeit. Denn immerhin hat Tesla noch genug Produktionsprobleme mit dem Model 3.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Nadezda Murmakova / Shutterstock.com, Hattanas Kumchai / Shutterstock.com, Scott Olson/Getty Images, pio3 / Shutterstock.com
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