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Dow Jones 30 Industrial

17.12.2009 08:30

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WÄHRUNGEN

Euro bricht in Asien ein - Fed-Aussagen belasten



Der Dollar legt gegenüber dem Euro kräftig zu
Nach den Aussagen der Federal Reserve am Vorabend ist der Euro im asiatischen Geschäft zum Dollar eingebrochen und startet zu Wechselkursen um 1,44 USD in den europäisch geprägten Devisenhandel.

Nach den Aussagen der Federal Reserve am Vorabend ist der Euro im asiatischen Geschäft zum Dollar eingebrochen und startet zu Wechselkursen um 1,44 USD in den europäisch geprägten Devisenhandel. Im Tagestief hat er bereits die 1,4369 USD gesehen. "Anlass der Schwäche war die Herabstufung griechischer Staatsanleihen durch S&P", sagt Ulrich Leuchtmann, Chef des Währungs-Researchs der Commerzbank. Als Ursache sieht er freilich die Konjunktureinschätzung der US-Notenbank.
 

   Denn nachdem bereits Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands gesenkt habe, komme der Schritt von S&P nicht überraschend. Daher hätten auch die Credit Default Swaps auf die Schuldtitel nicht reagiert. "Die Federal Reserve hat aber mit ihren Anmerkungen zum Arbeitsmarkt klar gemacht, dass sie weiter zu ihren alten Regeln steht und mit ihrer quantitativen Lockerungspolitik lediglich auf außergewöhnliche Maßnahmen reagiert hat", so Leuchtmann.

   Devisenmarktakteure, die darauf gesetzt hätten, dass die Währungshüter um Chairman Ben Bernanke hohe Inflationsraten und einen längerfristig schwachen Greenback akzeptieren würden, hätten sich damit eines Besseren belehren lassen müssen. "Dafür spricht auch, dass der Dollar nach den Aussagen gegen alle anderen bedeutenden Währungen gestiegen ist."

 

   Ein Devisenhändler begründet die heftigen Wechselkursschwankungen hingegen in erster Linie mit den anhaltend dünnen Umsätzen. "Gegen die Zinserklärung spricht, dass sich an den Anleihemärkten so gut wie nichts getan hat."

   Neue Impulse dürften dem Währungsgeschäft die für den Tagesverlauf angekündigten Konjunkturdaten geben. Für Bewegung beim Pfund Sterling sollte die Veröffentlichung der britischen Einzelhandelsumsätze im November sorgen. Aus den USA werden der von der Federal Reserve Bank of Philadelphia berechnete Aktivitätsindex für das Verarbeitende Gewerbe der Region im Dezember sowie der Index der Frühindikatoren für November erwartet. Darüber hinaus stehen die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten auf dem Programm.

   Charttechnisch ist der Euro zum Dollar nun im Bereich von 1,4325 USD unterstützt, Widerstand findet sich auf dem Niveau von 1,45 USD.

   Die Feinunze Gold kostet am Donnerstagmorgen 1.137,95 USD, am Mittwochnachmittag wurde sie in London mit 1.137,50 USD festgestellt.

=== Europa New York Europa (Do, 7.55) (Mi, Späthandel) (Mi, 17.30) EUR/USD 1,4418 1,4531 1,4575 USD/JPY 90,09 89,78 89,60 EUR/JPY 129,89 130,45 130,61 EUR/GBP 0,8869 --- 0,8896 EUR/CHF 1,5070 --- 1,5097 ===

(Dow Jones)

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