08.06.2013 15:00
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COT-Report: Goldspekulanten etwas optimistischer

COT-Report: Goldspekulanten etwas optimistischer
Goldpreis
Laut aktuellem COT-Report ging es bei Gold mit dem Optimismus großer Spekulanten wieder leicht bergauf.
von Jörg Bernhard

Einen markanten Einbruch gab es allerdings beim sogenannten Open Interest, also der Anzahl offener Kontrakte, zu beobachten. Sie reduzierte sich in der Zeit vom 28. Mai bis 4. Juni von 411.001 auf 373.061 Kontrakte (-9,2 Prozent). Dies stellte das niedrigste Niveau seit fast vier Jahren dar und bringt die aktuell geringe Wertschätzung des Edelmetalls im Vergleich zu Aktien zum Ausdruck. Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten kam es hingegen zu einem leichten Anstieg. Diese erhöhte sich von 59.221 auf 61.652 Kontrakte (+4,1 Prozent), war aber ausschließlich auf eine gestiegene Zuversicht großer Spekulanten zurückzuführen. So zog bei den Großspekulanten (Non-Commercials) die Netto-Long-Position von 56.879 auf 61.200 Kontrakte (+7,6 Prozent) an, während bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) der Optimismus mittlerweile gegen Null tendiert. Ihre Netto-Long-Position brach nämlich von 2.342 auf lediglich 452 Futures (-80,7 Prozent) regelrecht ein.

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Gold: Marke von 1.400 Dollar hart umkämpft

Der Goldhandel gestaltete sich in der vergangenen Handelswoche ausgesprochen richtungslos, wobei die Marke von 1.400 Dollar mehrmals (bislang erfolglos) überwunden wurde. Vor dem Wochenende drückte ein besser als erwarteter Monatsbericht vom US-Arbeitsmarkt auf die Stimmung. Die Überlegung dahinter: Die US-Notenbank Fed könnte früher als erwartet auf die geldpolitische Bremse treten. Ben Bernanke hat immer wieder betont, dass er sein künftiges Handeln vor allem von der Entwicklung des US-Arbeitsmarktes abhängig macht. Von der "wünschenswerten" Arbeitslosenrate in Höhe von 6,5 Prozent war man im Mai mit 7,6 Prozent allerdings noch weit entfernt. Aus charttechnischer Sicht bildet sich oberhalb von 1.400 Dollar derzeit eine markante Widerstandszone. Beim Blick nach unten sollten die Anleger vor allem die Unterstützungszone im Bereich von 1.340 Dollar genau beobachten. Wird sie verletzt, drohen chartinduzierte Verkäufe.

Bildquellen: farbled / Shutterstock.com, Taiga / Shutterstock.com
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