aktualisiert: 03.01.2013 10:07
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COT-Report: Spekulanten lassen Gold fallen

Goldpreis
Der am Freitagabend veröffentlichte COT-Report wies einen markant rückläufigen Optimismus unter großen wie kleinen Terminmarktspekulanten aus.
von Jörg Bernhard

Bei der Anzahl offener Gold-Futures, dem sogenannten Open Interest, war vom 18. bis 25. Dezember ebenfalls ein Abwärtstrend zu beobachten. Er reduzierte sich von 435.742 auf 426.300 Kontrakte (-2,2 Prozent). Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten gab es hingegen einen deutlichen Rücksetzer von 202.134 auf 187.664 Kontrakte (-7,2 Prozent) zu vermelden. Damit ging es mit dem Optimismus die vierte Woche in Folge bergab. Bei den Großspekulanten (Non-Commercials) nahm die Netto-Long-Position im Berichtszeitraum zum Beispiel von 157.781 auf 150.096 Kontrakte (-4,9 Prozent) ab, während bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) ein Rückgang von 44.353 auf 37.568 Futures (-15,3 Prozent) verzeichnet worden war. Damit liegt auf der Hand, dass die relativ schwache Goldpreistendenz zum Jahresende vor allem von den Terminmärkten ausgeht.

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Goldpreis: Charttechnisch interessant

Anleger aus den USA nehmen zum Beispiel aufgrund der drohenden automatischen Steuererhöhung – bedingt durch die Fiskalklippe – verstärkt ihre Gewinne mit. Dies ließ den Kursgewinn des Jahres 2012 auf 5,8 Prozent zusammenschmelzen, wobei auf Eurobasis sogar „lediglich“ ein Plus von 3,8 Prozent zu Buche schlug. Trotz Eurokrise wies der Euro gegenüber dem Dollar in diesem Jahr einen leichten Wertzuwachs aus – wer hätte das gedacht? Aus charttechnischer Sicht trübten sich die Perspektiven des Goldpreises zum Jahreswechsel deutlich ein. Neben dem Sturz unter die Marke von 1.700 Dollar und dem Verletzen diverser Unterstützungszonen sorgt derzeit aber auch der Kampf um die 200-Tage-Linie für ein hohes Maß an Unsicherheit. Ein nachhaltiger Rutsch unter diesen für Chartisten wichtigen Indikator fand bislang noch nicht statt. Timingindikatoren wie die Bollingerbänder und der Relative-Stärke-Index lieferten zuletzt sogar Kaufsignale. Im Mai dieses Jahres kam es schon einmal zu einem Kaufsignal beim RSI. Danach kletterte der Goldpreis in der Spitze von 1.540 auf über 1.780 Dollar.

Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com
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