27.02.2013 19:00
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Comeback des Metalls: Warren Buffett setzt auf Wolfram

Wie Warren auf Wolfram setzen
Industriemetalle
Wolfram gehört zu den ­begehrtesten Rohstoffen der Welt. Das weiß auch Warren Buffett. Anleger können aber nur indirekt auf den Boom bei dem Metall setzen.
€uro am Sonntag

von Peter Gewalt, Euro am Sonntag

Wolfram ist zwar eines der härtesten Metalle der Welt, doch sein Preis ist ähnlich labil wie der anderer Rohstoffe. Die Notierung für das Indus­triemetall brach angesichts der Euro-Schuldenkrise 2012 um 30 Prozent ein. Inzwischen verhelfen positive Wirtschaftsdaten Wolfram aber zu einem Comeback.

Langfristig sind die Voraussetzungen für Kursgewinne ohnehin gut. Denn egal ob in der Leuchtmittel-, der Metall-, Chemie- oder Elektro­industrie — die Nachfrage nach dem hitze- und korrosionsbeständigen Material legt weltweit auch wegen des Wirtschaftsaufschwungs in den Schwellenländern ständig zu.

Bisher dominiert China mit einem Anteil von knapp 80 Prozent die Wolframförderung. Wegen Export- und Produktionsbeschränkungen im Reich der Mitte wächst die Besorgnis angesichts möglicher künftiger Engpässe auf dem Weltmarkt. Ohnehin dürfte bis 2020 die globale Nachfrage das Angebot überschreiten.

Dies hat auch Warren Buffett erkannt, der sich Mitte 2012 direkt an einer Wolfram-Mine in Südkorea beteiligt hat. Privatanlegern bleibt nur der Weg, in kleinere und hochspekulative Wolfram-Unternehmen wie Woulfe Mining (ISIN: CA 982 12A 105 7) oder auch Northcliff Resources (CA 664 01Q 108 1) zu investieren.

Viel hängt bei diesen Firmen aber von der weiteren Finanzierung ab. So entwickelt Northcliff Resources in Kanada mit dem Sisson-Projekt eine der größten Wolfram-Minen außerhalb Chinas. Vor Kurzem wurde dafür eine Machbarkeitsstudie vorgelegt. Sollte es nun wie geplant gelingen, einen finanzkräftigen Partner mit ins Boot zu holen, dürfte die Northcliff-Aktie anziehen.

Bildquellen: RHI
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