01.02.2013 14:18

Senden
KOLUMNE
RBS-KOLUMNE

Robuste Nachfrage


Platin könnte auch künftig stärker glänzen als Gold.

Der Preisanstieg des weißen Edelmetalls fällt mit einem Plus von rund 9 Prozent seit Jahresbeginn deutlich höher aus als bei Silber und Gold. Beflügelt wird der Kurs gleich von zwei Seiten.

Mögliche Kurstreiber

Zum einen profitiert Platin von der extrem lockeren Geldpolitik und der damit einhergehenden Inflationsangst der Anleger. Schließlich stieg das ETF-Volumen laut dem Finanzdienstleister Bloomberg im Januar um über 9 Prozent – und damit so kräftig wie zuletzt vor drei Jahren. Zudem bringt der weltweit recht robuste Automobilsektor Fantasie in den Kurs, allen voran in China, wo die Fahrzeugverkäufe 2013 um 10 Prozent zulegen sollen. Rund 40 Prozent des Platins wird in Katalysatoren für Automobile verwendet. Da zudem der südafrikanische Platinproduzent Anglo American Platinum jüngst die Stilllegung mehrerer Minen ankündigte, droht nach 2012 auch 2013 ein Angebotsdefizit.

Platin: Die Richtung stimmt

Ein steiler Absturz in der Krise, ein nur zurückhaltender Aufstieg aus der Krise und ein verhaltener Weg durch die nächste Krise: Platin hat in den vergangenen Jahren nicht wirklich für viel Freude gesorgt.

Schwungvoll nach oben?

Der mit viel Schwung begonnene Anstieg verlor erst an Fahrt, dann die Richtung und mündete in einen Abwärtstrend, der zuletzt aber nach oben durchbrochen worden konnte. Mut macht zudem, dass jüngst nicht nur die 200-Tage-Linie übersprungen wurde, sondern auch die 38er. Verstetigt sich diese Bewegung, könnte der Kurs wieder an der 2.000-Dollar-Marke kratzen, der Weg dahin scheint unverstellt. Rückschläge könnten hingegen wieder bis auf den alten Abwärtstrend führen, bei Unterschreiten auch bis zur Auffanglinie der 2011er- und 2012er-Tiefs.

Die RBS zählt zu den Vorreitern im Zertifikatemarkt. Seit 1999 sind wir mit der Derivateabteilung, die für die Emission von Zertifikaten und Strukturierten Produkten verantwortlich ist, in Deutschland aktiv. Zahlreiche Innovationen im schnellwachsenden Zertifikatesegment sind auf uns zurückzuführen. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.rbs.de/markets.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
  • Alle
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für die Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außrdem auch andere Unternehmen betreffen
Medien: Das schreiben die Medien (z.B. auch die finanzen.net Redaktion) über dieses Unternehmen
Agenturen: Berichte von Presseagenturen (z.B. DPA-AFX) über dieses Unternehmen
Extern: Nachrichten von anderen Webseiten mit Verlinkung auf den Original-Text

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Rohstoffe in diesem Artikel

Platin1.403,503,00
0,21

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.284,208,20
0,64
Kupfer6.684,3053,40
0,81
Ölpreis (WTI)101,49-0,17
-0,17
Silber19,460,05
0,27
Super Benzin1,550,00
0,19
Weizen214,75-2,75
-1,26

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren39,43
+0,2
5g Goldbarren162,72
+0,3
10g Goldbarren315,19
+0,3
1 Uz Goldbarren963,47
+0,3
Krügerrand979,01
+0,3
Britannia987,16
+0,3
Maple Leaf975,06
+0,3
American Eagle985,22
+0,3
Zum Edelmetallshop

ANZEIGE

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen

Anzeige