17.03.2013 09:00

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KOLUMNE
RBS-KOLUMNE

Verliert Gold weiter an Glanz?


Steigende Risikofreude könnte Gold unter Druck setzen.

Die recht robuste US-amerikanische Konjunktur und die damit einhergehende steigende Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank den Geldhahn früher zudreht als ursprünglich vermutet, schweben derzeit wie ein Damoklesschwert über dem Goldmarkt.

Investoren-Interesse schwindet Grund: Beendet die Fed vorzeitig ihre Anleihekäufe, schwinden wohl auch die Inflationssorgen. Parallel dazu könnte auch das Krisenmetall Gold an Attraktivität verlieren. Dass Gold derzeit nicht besonders gefragt ist, signalisieren auch die Abflüsse aus den Gold-ETFs. Zudem richten Anleger in Zeiten einer konjunkturellen Belebung ihren Blick eher auf vergleichsweise renditeträchtigere Anlageformen; dies könnte den Goldpreis zusätzlich unter Druck bringen. Kurzum: Auf einen steigenden Goldpreis sollten derzeit wohl nur Anleger setzen, die zeitnah einige konjunkturelle Hiobsbotschaften erwarten.

Gold: Bären haben es schwer

Der Überflieger der vergangenen Jahre hat in jüngster Vergangenheit Schwierigkeiten, mitzuhalten: Gold geht die Puste aus. Zwar müht sich das schimmernde Edelmetall wacker, den drohenden Absturz abzuwenden. Ob es gelingt, ist derzeit aber noch nicht entschieden. So schuf der Schnitt der gleitenden Durchschnitte ein deutliches Abwärtspotenzial, das auch im Markt zu Verkäufen genutzt wurde. Andererseits prallte der Preis an der unteren Trendkanallinie ab und berappelte sich wieder ein wenig.

Entscheidung naht

In den kommenden Wochen wird sich wohl zeigen, ob das Gold die Mühe wert ist. Ein Anstieg über die 38-Tage-Linie wäre ein sehr guter erster Schritt. Aber so weit ist es noch nicht. Möglich ist auch, dass die untere Trendkanallinie nachhaltig unterschritten wird.

Die RBS zählt zu den Vorreitern im Zertifikatemarkt. Seit 1999 sind wir mit der Derivateabteilung, die für die Emission von Zertifikaten und Strukturierten Produkten verantwortlich ist, in Deutschland aktiv. Zahlreiche Innovationen im schnellwachsenden Zertifikatesegment sind auf uns zurückzuführen. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.rbs.de/markets.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Kommentare zu diesem Artikel

herbertgoergens schrieb:
17.03.2013 15:04:30

Ich gehe einen Schritt weiter: Die Teilenteignung von Bankonten und natürlich auch von Wertpaperdepots hübsch übersichtlich von Banken verwaltet, sind doch auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit. Raus aus allen Paierwerten - Euro und Dollar haben fertig! Rein ins physische Edelmetall!

J_K_ schrieb:
Wertung: 1/5

17.03.2013 13:17:42

... ihre Gegenspieler - und damit meine ich z.B. die Notenbanken der Emergin Markets sind wahre Giganten. Aber sollen Die Leute doch in Aktien gehen.

J_K_ schrieb:
Wertung: 1/5

17.03.2013 13:14:33

@herbertgoergnes: Da stime ich Ihnen voll und ganz zu !
Ebenfalls wurde keiner der Umstände, welche den Goldpreis auf das aktuelle Niveau haben steigen lassen gelöst - im Gegenteil. Ob Hedgefonds oder ETF Anleger in Zukunft in Gold wieder einsteigen oder nicht ist völig egal ...

herbertgoergens schrieb:
17.03.2013 11:05:07

Bei dem sinnfreien Artikel vergisst der Autor, dass jeder bereits gedruckte und in Umlauf gebrachte Dollar und Euro die Inflation bereits ins Uferlose getrieben hat. Sie wird nur vertuscht und Zahlen geschönt! Aktienvermögen bei Banken werden als nächstes enteignet und Lastenausgleiche sind geplant

herbertgoergens schrieb:
Wertung: 1/5

17.03.2013 11:00:32

physisches Gold sprichwörtlich im Garten zu vergraben, hätte in Zypern einigen Leuten eine Menge Werte erhalten. Der Sparer wird mal eben einfach so von der EU enteignet. Und Zypern ist erst der Anfang. Leute, pysisches Gold wird sich verzehnfachen!!

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