28.02.2013 09:30
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Nikkei 225 und Topix: Gute Börse, schwacher Yen

Nikkei 225 und Topix: Gute Börse, schwacher Yen
Japan-Zertifikate
Die Börse in Tokio gehört zu den Top-Performern der vergangenen Wochen. Warum Anleger auf währungsgesicherte Zertifikate setzen sollten.
€uro am Sonntag

von Peter Schweizer, Euro am Sonntag

Seit Mitte Dezember ist der Nikkei 225 von 8.500 auf 11.500 Punkte gestiegen. Doch nicht alle investierten Anleger können sich über die Rally an der japanischen Börse freuen. Speziell Investoren aus dem Euroraum machen lange Gesichter. Denn in Euro gerechnet hat die starke Abwertung des Yen einen Großteil der Kursgewinne aufgezehrt.

Daher gilt in der aktuellen Situation: „Wer in Indexzertifikate auf den japanischen Aktienmarkt investiert, sollte sich wegen der möglichen anhaltenden Abwertung des Yen unbedingt gegen Wechselkursrisiken absichern“, sagt Dominik Auricht, Zertifikateexperte bei HypoVereinsbank Onemarkets. „Dazu sind Quanto-Tracker ideal geeignet.“

Da die Währungsabsicherung in der Regel Geld kostet, sollten Anleger vor dem Einstieg die Gebühren der verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen. Der Nikkei-225-Tracker (ISIN: DE 000 787 332 5) von HypoVereinsbank Onemarkets wird gänzlich ohne Quanto-Gebühr angeboten. Das Zertifikat auf den mit 225 Titeln bestückten Index ­eignet sich für Anleger, die das Einzel­aktienrisiko scheuen und lieber breit ­diversifiziert investieren wollen.

Noch ausgedehnter angelegt ist der Topix-Index. Das Auswahlbarometer enthält sämtliche Mitglieder des ersten Tokioter Handelssegments, zu dem ­derzeit insgesamt 1705 Aktien gehören. Die Commerzbank verzichtet bei ihrem währungsgesicherten Topix-Tracker (DE 000 DR4 V01 3) ebenfalls auf eine Quanto-Gebühr.

Wichtiger Unterschied der beiden ­Indizes: Während die Gewichtung der einzelnen Aktien beim Topix wie international üblich nach Marktkapitalisierung erfolgt, basiert sie beim Nikkei 225 rein auf den Aktienkursen. Dadurch ­ergeben sich, ähnlich wie beim Dow Jones, große Verzerrungen, da Notierungen von ein paar Hundert Yen auf Kurse im 100.000er-Bereich treffen. Der Performance tut dies keinen Abbruch: Im Langfristvergleich hat sich der Nikkei 225 sogar besser entwickelt als der Topix.

Interessant ist auch ein bis Mitte 2014 laufendes Capped Bonuszertifikat (DE 000 DX4 2ZN 3) von der Deutschen Bank: Es wirft eine Rendite von 5,5 Prozent ab, wenn der Index bis zum Laufzeitende im Juni nächsten Jahres stets über 8.000 Punkten bleibt. 

Bildquellen: Jim Barber / Shutterstock.com
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