12.11.2012 19:30
Bewerten
 (0)

E.ON kappt Prognose für 2013

Gewinnziel nicht erreichbar
Deutschlands größter Energiekonzern E.ON dämpft die Erwartungen für 2013. Die bisherigen Ziele für das nächste Jahr seien wegen erheblicher wirtschaftlicher Unsicherheiten voraussichtlich nicht erreichbar.
Dies teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit. Die Prognose für 2013 und die Aussagen für 2015 werden deshalb auf den Prüfstand gestellt. An den Zielen für das laufende Jahr hält E.ON dagegen fest.

    Demnach soll das EBITDA 2012 zwischen 10,4 und 11 Milliarden Euro (2011: 9,3 Mrd Euro) liegen, der bereinigte Überschuss zwischen 4,1 und 4,5 Milliarden Euro (2011: 2,5 Mrd Euro). Die Zahlen zum dritten Quartal will E.ON am Dienstag (13.11.) vorlegen.

    Für 2013 hatte der Energiekonzern bislang einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 11,6 und 12,3 Milliarden Euro angepeilt. Beim bereinigten Überschuss war ein Wert zwischen 3,2 und 3,7 Milliarden Euro anvisiert worden. Zudem wollten die Düsseldorfer bislang für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie zahlen. Für 2015 war E.ON bisher von einem EBITDA zwischen 12,5 und 13 Milliarden Euro ausgegangen.

 IM 1. HALBJAHR VON GAZPROM PROFITIERT

  Im ersten Halbjahr hatte sich der Überschuss auf mehr als 3 Milliarden Euro verdreifacht. Der Umsatz war um 23 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro gestiegen. Dabei hatte der Versorger mit einem Ergebniseffekt von 1,2 Milliarden Euro durch verbesserte Konditionen für den Gasbezug vom russischen Staatskonzern Gazprom (Spons ADRs) und anderen Lieferanten profitiert.

  Bei seinem massiven Sparprogramm sah sich E.ON zuletzt auf dem richtigen Weg. "Wir liegen gut im Plan", hatte Personalvorstand Regine Stachelhaus jüngst dem "Handelsblatt" gesagt. Der erste Meilenstein sei ein Tarifvertrag gewesen, der Vorruhestandsregelungen, Abfindungen und die Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft vorsieht.

 ATOMAUSSTIEG 2011

     E.ON hatte vor dem Hintergrund des deutschen Atomausstiegs 2011 tiefe Einschnitte angekündigt. Weltweit fallen im Rahmen des Sparprogramms 11 000 der weltweit rund 80 000 Stellen weg, darunter 6000 in Deutschland. Schwerpunkt ist die Verwaltung. Wie viele Stellen bereits abgebaut sind, sagte Stachelhaus in dem Interview nicht.

 Im vergangenen Jahr hatten die beschlossene Energiewende in Deutschland mit der sofortigen Stilllegung von zwei E.ON-Atommeilern, der Brennelementesteuer und das schlechte Gasgeschäft die Jahresbilanz von E.ON komplett verhagelt. Unter dem Strich verzeichnete der Versorger erstmals einen Verlust in der Firmengeschichte.

    DÜSSELDORF (dpa-AFX)

Bildquellen: E.ON AG

Nachrichten zu E.ON SE

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Xmarkets-Produktkolumne
E.ON hat es geschafft und Uniper endlich an die Börse gebracht. Dennoch sind damit längst nicht alle Probleme vom Tisch.
22.09.16

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu E.ON SE

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
27.09.2016EON SE Equal weightBarclays Capital
27.09.2016EON SE Equal weightBarclays Capital
22.09.2016EON SE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
14.09.2016EON SE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
13.09.2016EON SE UnderperformBNP PARIBAS
22.09.2016EON SE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
13.09.2016EON SE overweightBarclays Capital
12.09.2016EON SE buyOddo Seydler Bank AG
08.09.2016EON SE buyMerrill Lynch & Co., Inc.
07.09.2016EON SE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
27.09.2016EON SE Equal weightBarclays Capital
27.09.2016EON SE Equal weightBarclays Capital
14.09.2016EON SE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
13.09.2016EON SE NeutralCredit Suisse Group
13.09.2016EON SE HoldCommerzbank AG
13.09.2016EON SE UnderperformBNP PARIBAS
13.09.2016EON SE ReduceHSBC
12.09.2016EON SE ReduceKepler Cheuvreux
12.09.2016EON SE UnderperformMacquarie Research
09.09.2016EON SE UnderperformBNP PARIBAS
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für E.ON SE nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX stabil erwartet -- Asiens Börsen in Rot -- Deutsche-Bank-Chef: "Brauchen weder Staatshilfe noch Kapitalerhöhung" -- ifo-Chef Fuest warnt vor neuer Bankenkrise -- Nike im Fokus

Deutsche Post will britischen Briefzusteller UK Mail übernehmen. Hella kommt glänzend ins neue Geschäftsjahr. EU-Kommissarin prüft nach VW-Skandal Wege für mehr Sammelklagen. RBS legt weiteren Hypothekenstreit in USA mit Milliardensumme bei. SpaceX-Chef Musk will den Mars kolonisieren.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?