29.01.2013 08:14
Bewerten
 (1)

Deutschland: GfK-Konsumklima legt wieder zu

Kauflaune hellt sich auf
Die deutschen Verbraucher sind mit neuem Optimismus in das Jahr 2013 gestartet.
Das GfK-Konsumklima sei von revidiert 5,7 Punkten (zuvor 5,6 Punkte) auf 5,8 Zähler gestiegen, teilten die Marktforscher von GfK am Dienstag in Nürnberg mit. "Ein wesentlicher Grund für die Stimmungsaufhellung ist, dass das Thema Finanz- oder Eurokrise zuletzt doch in den Hintergrund getreten ist", kommentierte GfK-Experte Rolf Bürkl das Ergebnis der Umfrage.

   Trotz der Wirtschaftsflaute Ende 2012 seien die Erwartungen an das künftige Einkommen und die Anschaffungsneigung "spürbar" gestiegen, hieß es weiter in der Mitteilung des Forschungsinstituts. Im Dezember lag das Konsumklima noch auf dem niedrigsten Stand seit vergangenen Juni. Auch die jüngste Eintrübung der Stimmung Ende 2012 "war in erster Linie auf die Schuldenkrise und die Verunsicherung der Verbraucher zurückzuführen", sagte Experte Bürkl weiter.

   "Der Arbeitsmarkt ist stabil, die Inflation moderat", so beschreibt die GfK die Lage in Deutschland. Gleichzeitig kämen die Medien derzeit weitgehend ohne Negativ-Schlagzeilen von der Schuldenkrise aus. Bei den Verbrauchern "treten wieder die guten inländischen Rahmenbedingungen in den Vordergrund".

   Besonders deutlich zeigt sich die bessere Stimmung der Verbraucher lauf GfK bei den Einkommenserwartungen. Sie hätten mit 36 Punkten den höchsten Wert seit einem halben Jahr erreicht. Trotz der Konjunkturflaute im Winterhalbjahr gingen die Bürger weiter davon aus, dass ihre Einkommen in den kommenden Monaten steigen werden.

    Der Optimismus stützt sich laut GfK in der Hauptsache auf die Annahme, dass sich die Beschäftigung in Deutschland weiter stabil halten wird. Im Sog der "spürbar gestiegenen Einkommensaussichten " dürften die Verbraucher auch zunehmend in kostspielige Güter investieren

    NÜRNBERG (dpa-AFX)

Heute im Fokus

DAX legt zu -- Nikkei mit höchstem Wochenverlust seit 2008 -- Commerzbank schafft Milliardengewinn -- Stahl reißt thyssenkrupp wieder in rote Zahlen -- Groupon übertrifft Markterwartungen

Triebwerksbauer Rolls-Royce kappt wegen Krise Dividende. Japans Regierung deutet Intervention gegen starken Yen an. Renault: Neue Modelle bescheren Renault kräftiges Gewinnplus. Deutsche Bank: S&P senkt Ratings für Tier-1-Papiere. Euro gibt leicht nach - Yen im Fokus. Carl Zeiss Meditec wächst dank schwachen Euros operativ.
Wer hatte das größte Emissionsvolumen?
Welche ist die wertvollste Marke im Bereich des Sports?
Wer verdient am meisten?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?