04.02.2013 11:38
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Und nun wollen alle spanische Aktienfonds

Gestern war ich als Redner auf dem Fondskongress in Mannheim. Auf einmal ist das Interesse an spanischen (und anderen südeuropäischen) Aktienfonds hoch.
Dabei ist der spanische IBEX-Index seit letztem Sommer um 50 Prozent, der italienische MIB um 25 Prozent und der griechische Aktienmarkt um 70 Prozent gestiegen. Es ist immer wieder dasselbe Spiel – wenn es massiv gedreht hat, kommen die Anleger zurück. „Erst einmal Bodenbildung abwarten“ wird das genannt. Einer der dümmsten Börsensprüche, die ich kenne.

Das Problem ist nämlich, dass Sie sich erst dann sicher sein können, dass der Boden gebildet wurde, wenn sie schon sehr weit davon weg sind und massiv Rendite verschenkt haben. Das gilt für Indizes wie auch für einzelne Aktien. Hellenic Telecom, die ich im letzten Herbst an dieser Stelle bei ca. 2 € mehrfach als Idee genannt habe, steht nun bei 6,20 €.

Noch sind die südeuropäischen Märkte im Großen und Ganzen sehr billig. Aber eben nicht so billig wie vor einigen Monaten. Interessant ist nach wie vor Energias der Portugal, bei der die Chinesen vor etwas mehr als einem Jahr 20 Prozent zu 3,45 € je Aktie gekauft haben.

Oder der spanische Markenartikler Ebro Foods – ein Unternehmen mit vielen internationalen Marken für Reis und Pasta.

Es gibt also durchaus noch Chancen im Süden.

Prof. Dr. Max Otte ist Herausgeber des PRIVATINVESTOR (www.privatinvestor.de) und Geschäftsführender Gesellschafter der IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH. Ziel des Instituts ist die Aktienanalyse und die Entwicklung von Aktienstrategien für Privatanleger.Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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