17.05.2016 20:52
Bewerten
(0)

Südwest Presse: Kommentar Milchpreise

DRUCKEN
Ulm (ots) - Der niedrige Milchpreis bringt viele der 75 000 deutschen Milchbauern in arge Bedrängnis. Dass sie nach einem Eingriff der Politik verlangen, ist verständlich. Es wird diesen Eingriff auch geben - aber keine Garantie dafür, dass die Bauern ein auskömmliches Entgelt für ihr Produkt bekommen. Denn die neue Milchkrise ist hausgemacht. Sie ist Folge der Überproduktion am Markt, und sie kann auch nur am Markt wieder gelöst werden. Entweder steigt die weltweite Nachfrage nach Milchprodukten wieder oder die Landwirte in Europa verknappen ihr Angebot. Eine Rückkehr zur Milchquote, welche die Produktion jahrzehntelang gedeckelt hat, kommt nicht in Frage. Man sollte sich jetzt auch nicht mit wohlfeilen Ratschlägen um das Problem herummogeln und den Bauern mehr Bio-Landwirtschaft und Direktvermarktung als Ausweg anbieten. Das sind immer noch kleine Nischen und werden es wohl auch bleiben. Nur in der Nische sind höhere Preise möglich. Das Problem der Landwirtschaft ist, dass die Menschen zumindest in Deutschland auch für die Milch nur das bezahlen wollen, was verlangt wird. Einen Bonus für Lebensmittel gibt es nicht. Auch runde Tische, an denen Handel und Hersteller sich auf höhere Preise verständigen, sind abwegig. Die EU-Agrarpolitik ist übrigens eine enorm teure Sache. Aus den vielen Milliarden Fördergeldern werden jetzt wohl einige Millionen an die Milchbauern umgeleitet. Das kann die Politik leisten, mehr aber nicht.

OTS: Südwest Presse newsroom: http://www.presseportal.de/nr/59110 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_59110.rss2

Pressekontakt: Südwest Presse Ulrike Sosalla Telefon: 0731/156218

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Vier Gewinneraktien der Autorevolution

Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt wurde deutlich: Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten. Alle großen Automobilhersteller stellen ihre Produktionslinien um. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche vier Aktien durch autonomes Fahren und Elektromobilität auf der Gewinnerseite stehen könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Dow kaum bewegt -- Warum die Bitcoin Group-Aktie weiter steigt -- SAP hebt Ausblick an -- Varta-IPO: Börsengang erfolgreich -- eBay, American Express, Unilever im Fokus

Über Alphabet-Fonds: Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde ein. Richter befasst sich mit möglicherweise unerlaubten Geschäften Trumps. Wirbelstürme zerfleddern Gewinn von US-Versicherer Travelers. Air Berlin: Bund fordert Lufthansa-Engagement in Transfergesellschaft.

Top-Rankings

KW 41: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 41: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Siebenstelliges Jahresgehalt
In diesen Bundesländern leben die Bestverdiener

Umfrage

Die CDU hat rund zwei Prozentpunkte bei der Niedersachsen-Wahl verloren. Nun fordern Konservative Merkels Rücktritt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Daimler AG710000
Varta AGA0TGJ5
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
GeelyA0CACX
Millennial Lithium CorpA2AMUE
Bitcoin Group SEA1TNV9
Apple Inc.865985
CommerzbankCBK100
EVOTEC AG566480
SAP SE716460
Infineon AG623100
Amazon906866
E.ON SEENAG99