07.01.2013 21:40
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Updates zu Air Berlin, Amazon, Deutsche Telekom, Eon und Infineon

Updates zu Air Berlin, Amazon, Deutsche Telekom,Eon und Infineon
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 07.01.2013

 

AIR BERLIN

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat Air Berlin nach einem Wechsel an der Unternehmensspitze und weiteren Verzögerungen beim Hauptstadtflughafen auf "Verkaufen" mit einem Fairen Wert von 1,40 (Kurs: 1,538) Euro belassen. Der neue Unternehmenschef Wolfgang Prock-Schauer wird das fundamentale Profil der Fluggesellschaft kurzfristig nicht verändern, schrieb Analyst Robert Czerwensky in einer Studie am Montag. Der weiter verzögerte Start des neuen Flughafens Berlin sei indes eine negative Nachricht.

 

AIR BERLIN

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Air Berlin nach Medienberichten über eine mögliche weitere Verschiebung der Eröffnung des Großflughafens Berlin-Brandenburg auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,55 Euro belassen. Eine so deutliche Verzögerung bis zum Jahr 2014 oder sogar darüber hinaus sei eine negative Überraschung, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Montag. Als größte Fluglinie vor Ort benötige Air Berlin dringend moderne Terminals und sei deshalb von der verspäteten Inbetriebnahme des neuen Flughafens besonders negativ betroffen.

 

AIR FRANCE-KLM

 

    LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Air France-KLM nach Medienberichten über eine mögliche Übernahmeofferte für Konkurrent Alitalia auf "Underweight" belassen. Die Fluggesellschaft Air France-KLM sollte sich auf ihren eigenen Restrukturierungsplan konzentrieren und keine anderen Fluggesellschaften akquirieren - schon gar nicht welche, die sich selbst in einem Restrukturierungsprozess befänden, schrieb Analyst David Pitura in einer Studie vom Montag.

 

AMAZON

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Amazon von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel auf 325,00 (Kurs: 265,13) US-Dollar gesetzt. Der Online-Händler werde dank seines global gespannten Netzwerks in der kommenden Dekade weitere Marktanteile erobern können, schrieb Analyst Scott Devitt in einer Studie vom Montag.

 

ASML

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für die Aktien von ASML vor Zahlen zum vierten Quartal von 28,00 auf 40,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Reduce" belassen. Mit Blick auf die nachhaltige Verbesserung beim Cashflow sollte der Hersteller von Lithographie-Systemen für die Halbleiterindustrie auch weiterhin ein beliebter Anlagewert bleiben, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Montag. Er geht davon aus, dass die Resultate des Schlussquartals im Rahmen der Marktschätzungen ausgefallen sein dürften. Die 30-prozentige Kursrally seit den Zahlen zum dritten Quartal erscheine indes übertrieben, so der Experte weiter.

 

BEIERSDORF

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Beiersdorf auf "Buy" mit einem Kursziel von 75,00 Euro belassen. Europäische Konsumgüter-Titel blieben mittel- bis langfristig sehr attraktive Investitionen, schrieb Analyst Jonathan Fell in einer Branchenstudie vom Montag. Höhere Umsätze und Margen sollten die Aktien der Hersteller von Haushalts- und Körperpflegeprodukten weiter antreiben.

 

CREDIT SUISSE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) von 26,00 auf 27,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Bezüglich der Erträge im Privatkundengeschäft dürfte das vierte Quartal 2012 besser gelaufen sein als das dritte, schrieb Analyst Matt Spick in einer Studie vom Montag. Im Gegensatz zur UBS halte die Credit Suisse weiter am Investmentbanking fest, was angesichts einer Spitzen-Marktposition im Aktiengeschäft auch vernünftig sei. Spick geht davon aus, dass sich der deutliche Bewertungsabschlag noch in diesem Jahr schließen wird. Auch Kostensenkungen dürften zu Gewinnwachstum führen.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Telekom vor dem Hintergrund der Kooperation mit Sky Deutschland zur Fußball-Übertragung über das Internet auf "Selected List" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Bezahlsender bleibe die Telekom mit ihrem IPTV-Produkt wettbewerbsfähig, schrieb Analyst Peter-Kurt Nielsen in einer Studie vom Montag. Die Vereinbarung sei daher ein deutlich positiver Schritt.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Deutsche Telekom von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel auf 9,00 Euro belassen. Nach der jüngsten Kursrally reiche die erwartete Gesamtrendite der Papiere nicht mehr für eine Kaufempfehlung aus, schrieb Analyst Simon Weeden in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Wichtig sei nun eine positive Trendwende im US-Geschäft. Die nächsten beiden Quartalsberichte dürften allerdings eine nach wie vor schwierige Lage zeigen.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung der Deutschen Telekom (Deutsche Telekom) nach der Einigung mit Sky Deutschland über eine Kooperation bei den Bundesligarechten auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Insgesamt sei die Einigung für den Telekommunikationskonzern von begrenzter Bedeutung, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Montag. Da aber der Bereich Unterhaltung zu den Schlüsselprodukten gehöre, sei eine Einigung mit dem Bezahlsender generell positiv zu werten. Für eine endgültige Einschätzung müssten aber erst noch die Konditionen der Kooperation offengelegt werden.

 

ELRINGKLINGER

 

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat ElringKlinger von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 26,00 auf 27,00 Euro angehoben. Das Kursziel sei erreicht worden, begründete Analyst Marc-Rene Tonn die geänderte Anlageempfehlung in einer Studie vom Montag. Zudem rechne er bei dem Autozulieferer im vierten Quartal nicht mit positiven Überraschungen.

 

EON

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Eon von 13,00 auf 12,00 (Kurs: 14,34) Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Das Geschäft in Russland sowie die Gasförderung seien im Zeitraum 2013 und 2015 die wichtigsten Wachstumstreiber des Energiekonzerns, schrieb Analyst Adam Dickens in einer Studie vom Montag. Die Expansion der Düsseldorfer im russischen Markt werde von den Anlegern noch zu wenig positiv bewertet. Eon Russia sei eines der effizientesten und profitabelsten Versorgerunternehmen in dem Land und werde besonders stark von der Liberalisierung des russischen Strommarktes profitieren.

 

EON

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Eon von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 14,00 auf 13,00 Euro gesenkt. Den Energiekonzernen, die in Mitteleuropa tätig seien, stehe nach dem schwachen Vorjahr das Schlimmste noch bevor, schrieb Analystin Virginia Sanz De Madrid Grosse in einer Sektorstudie vom Montag. Daher habe sie ihre Gewinnschätzungen für die Branche gesenkt. Während es an den europäischen Energie- und Gasmärkten weiterhin generell ein Überangebot gebe, habe Eon mit zusätzlichen Kosten für die Ersteigerung von CO2-Emissionsrechten und verschiedenen Steuern in Europa zu kämpfen. Angesichts des anhaltenden Wachstums der erneuerbaren Energien und der schwachen Energienachfrage erwarte sie auch mittelfristig keine Besserung der Lage. Dadurch sehe sie auch die Dividende bei Eon in Gefahr.

 

EVOTEC

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Evotec nach der angekündigten Erweiterung der Partnerschaft mit MedImmune auf "Buy" mit einem Kursziel von 4,10 Euro belassen. Mit der Erhöhung des Finanzbudgets für das Diabetes-Forschungsprogramm sei ein guter Jahresstart gelungen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Montag. Zudem habe Evotec von seinem Kooperationspartner eine Meilensteinzahlung von einer halben Million Euro aufgrund der Zielerfüllung erhalten. Der Experte hält es aber noch für verfrüht, sein Bewertungsmodell zu ändern.

 

GENERAL MOTORS

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für General Motors (Motors Liquidation) (GM) von 44,00 auf 47,00 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Ungeachtet der jüngsten Kursrally biete die Aktie des Autobauers noch deutliches Aufwärtspotenzial zu seinem neuen Ziel, schrieb Analyst Adam Jonas in einer Studie vom Montag. Der Experte hält unter der Annahme einer Absatzerholung in den USA einen Gewinn von 7 Dollar je Aktie im Jahr 2014 für erreichbar.

 

INFINEON

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Infineon (Infineon Technologies) von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft, das Kursziel aber von 5,70 auf 6,00 (Kurs: 6,356) Euro angehoben. Der Aufschwung des Halbleiterherstellers sei in den Kursen schon vollständig beinhaltet und die Aktien erschienen hoch bewertet, schrieb Analyst Didier Scemama in einer am Montag vorgelegten Studie. Das weitere Kurspotenzial der Papiere erscheine begrenzt.

 

K+S

 

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für K+Svon 46,00 auf 40,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Seine reduzierten Gewinnschätzungen spiegelten die von ihm erwartete Kürzung der Verkaufspreise für Kalisalz wider, schrieb Analyst Oliver Schwarz in einer Studie vom Montag.

 

K+S

 

    DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat K+S von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel von 42,00 auf 37,00 Euro gesenkt. Er habe bislang für 2013 noch mit leicht besseren Kalipreisen als im Vorjahr gerechnet, nunmehr aber seine Preiserwartung von 490 auf 440 US-Dollar je Tonne sowie auf 460 Dollar für 2014 reduziert, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Montag. Er verwies darauf, dass das kanadische Exportkonsortium Canpotex mit China einen Halbjahresvertrag für eine Million Tonnen Kali zu 400 US-Dollar abgeschlossen habe und der Preis rund 70 Dollar unter dem Vorjahresniveau liege. Dies deute darauf hin, dass auch im Rest der Welt die Preise für Kali rückläufig sein dürften, wenngleich sie deutlich über den 400 Dollar liegen sollten.

 

K+S

 

    FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für K+S nach Quartalszahlen von Konkurrent Mosaic auf "Outperform" mit einem Kursziel von 41,00 Euro belassen. Der US-Rivale habe die niedrigen Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Montag. Auf den Aktienkurs von K+S dürfte sich dies aber kaum auswirken. Damit sich der Markt für Kalisalz tatsächlich erhole, müssten die Bestände erst einmal abgebaut werden.

 

MERCK KGAA

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Merck KGaA (Merck) von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 110,00 auf 105,00 Euro gesenkt. Nachdem der Impfstoff Stimuvax in klinischen Studien enttäuscht habe, sei er dem Pharmakonzern gegenüber vorsichtig eingestellt, schrieb Analyst Sachin Jain in einer Studie vom Montag. Zudem bewertet er die generellen Geschäftsperspektiven des Unternehmens negativ. Dazu komme die bereits hohe Bewertung der Aktie, was durch das Potenzial einer positiven Gewinndynamik nicht kompensiert werden könne, so der Analyst weiter.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Metro (METRO) nach der von Media-Saturn-Miteigner Kellerhals öffentlich geäußerten Kritik an Metro-Chef Koch auf "Hold" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Die ständig wiederholten negativen Bemerkungen des Mediamarkt-Gründers könnten auf einen grundlegenden Konflikt mit der Führungsspitze des Handelskonzerns hindeuten, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Für den Metro-Konzern sei es aber ganz besonders wichtig, eine Verbesserung von Umsatz und Eigenkapitalrendite zu erreichen, wie es von Vorstandschef Koch im Kern seiner Strategie vorgesehen sei.

 

ORACLE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Oracle von 38,00 auf 40,00 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Software-Aktie sei in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine relativ sichere Anlage, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer Branchenstudie vom Montag. Oracle verfüge über ein exzellentes Management, das solides Wachstum, sehr hohe Margen und Barausschüttungen gewährleiste. Dem Experten zufolge könnte es die US-Softwarebranche zu Beginn des Jahres schwer haben, doch dürften dann bessere Zeiten kommen.

 

RICHEMONT

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Richemont von 63,00 auf 72,00 Franken angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst John Guy begründete das neue Ziel in einer Studie vom Montag mit den überraschend guten Zahlen zum ersten Geschäftshalbjahr sowie höheren Gewinnprognosen für 2012/13 und 2013/14. Seine Ergebnisschätzungen für diese beiden Geschäftsjahre lägen allerdings unter den durchschnittlichen Marktschätzungen. Der Uhren- und Schmuckproduzent könnte die Markterwartungen unter anderem aufgrund der geplanten Investitionen ins Wachstum sowie nachlassender positiver Wechselkurseffekte verfehlen.

 

RWE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat RWE von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 32,00 auf 27,00 Euro gesenkt. Den Energiekonzernen, die in Mitteleuropa tätig seien, stehe nach dem schwachen Vorjahr das Schlimmste noch bevor, schrieb Analystin Virginia Sanz De Madrid Grosse in einer Sektorstudie vom Montag. Daher habe sie ihre Gewinnschätzungen für die Branche gesenkt. Während es in Europa weiterhin generell Überkapazitäten, ein anhaltendes Wachstum der erneuerbaren Energien und eine schwache Energienachfrage gebe, habe RWE mit zusätzlichen Kosten für die Ersteigerung von CO2-Emissionsrechten und der Atomsteuer zu kämpfen. Die Veräußerung weiterer Unternehmensteile sollte RWE zwar etwas Erleichterung verschaffen, aber auch den Gewinn je Aktie (EPS) und die Dividende erheblich verwässern.

 

RWE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat RWE von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 38,00 auf 34,00 Euro gesenkt. Wenngleich der Energiekonzern von einem vorteilhaften Erzeugungsmix profitiere, könne er dem auf der Branche lastenden Druck nicht entkommen, schrieb Analyst Adam Dickens in einer Studie vom Montag. Am Preisdruck dürfte sich nichts ändern und die Gewinne dürften 2013 bis 2015 sinken. Zudem nehme die Unsicherheit über die Energiepolitik vor den Bundestagswahlen im Herbst 2013 zu.

 

SAP

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für SAP anlässlich eines FAZ-Artikels über die Zukunft der Datenbank-Technologie auf "Add" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Die Schlüsselfrage sei es, ob der Softwarekonzern mit den hohen Markterwartungen auch in der Zukunft Schritt halten werde, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Montag. Derzeit sei SAP aber auf einem guten Wege, die Erwartungen zu erfüllen. Daher gehe er auch davon aus, dass das Walldorfer Softwarehaus solide vorläufige Resultate für das Schlussquartal 2012 demnächst vorlegen dürfte.

 

SAP

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die SAP-Aktie (SAP) von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 61,00 auf 65,00 Euro angehoben (Kurs: 61,00 Euro). Die Investitionen der SAP-Kunden dürften in diesem Jahr ähnlich stark zulegen wie 2012, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Montag. Gleichwohl sehe er mittlerweile nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial für den Software-Titel.

 

SAP

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für SAP von 65,00 auf 73,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Softwarekonzern liege auf Kurs für weiteres Wachstum im zweistelligen Prozentbereich, schrieb Analyst Kai Korschelt in einer Studie vom Montag. Die Ziele für 2015 könnten erhöht werden. Korschelt erachtet das Chance/Risiko-Profil als attraktiv.

 

SMA SOLAR

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für SMA Solar (SMA Solar Technology) auf "Hold" mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Die Kapazitätserhöhungen auf dem deutschen Photovoltaikmarkt hätten 2012 den Vorjahreswert übertroffen, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Branchenstudie vom Montag. Bis zu den Bundestagswahlen im Oktober sei mit keinen Veränderungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz zu rechnen. Die Bilanz von SMA Solar hält er für grundsolide. Darüber hinaus sei das Photovoltaikunternehmen auf den Wachstumsmärkten präsent.

 

SOLARWORLD

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Solarworld (SolarWorld) auf "Sell" mit einem Kursziel von 0,80 Euro belassen. Die Kapazitätserhöhungen auf dem Photovoltaikmarkt hätten den Vorjahreswert übertroffen, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Branchenstudie vom Montag. Bis zu den Bundestagswahlen im Oktober sei darüber hinaus mit keinen Veränderungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz zu rechnen. Bei Solarworld hält er die Kostenstruktur gegenüber der asiatischen Konkurrenz für nicht wettbewerbsfähig. Zudem ist er pessimistisch, was die Erfolgsaussichten einer bei der EU eingereichten Antidumping-Klage gegen die chinesischen Wettbewerber angeht.

 

SUEDZUCKER

 

    DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Südzucker (Suedzucker) vor Zahlen zum dritten Geschäftsquartal von 40,00 auf 41,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Er rechne mit einer leichten Verbesserung zum Vorjahr, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Montag. Für einen defensiven Wert sei die Aktie unverändert günstig bewertet, zumal die freie Cashflow-Rendite mit über zehn Prozent für 2013/14 zu einem echten Luxusproblem werde. Südzucker dürfte 2013 weitere Zukäufe planen, um die Gewinne weiter zu steigern.

 

SWATCH

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Swatch von 500,00 auf 575,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe die Gewinnerwartungen für 2012 sowie 2013 erhöht und das Bewertungsmodell fortgeschrieben, schrieb Analyst John Guy in einer Studie vom Montag. Die Aktien des Uhrenherstellers blieben einer der Sektor-"Top Picks" für 2013. Der Experte rechnet im laufenden Jahr mit einem Wachstum des Gewinns vor Zinsen und Steuern um fast 13 Prozent.

 

TELEFONICA DEUTSCHLAND

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Telefonica Deutschland mit "Sell" und einem Kursziel von 5,60 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die aktuellen Unterschiede bei den Wachstumsraten von Mobilfunkkonzernen dürften sich wegen der Wettbewerbsintensität auf dem deutschen Mobilfunkmarkt erheblich verringern, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Montag. Zudem steige der strukturelle Druck im Festnetzgeschäft. Dennoch werde die Telefonica-Deutschland-Aktie mit einem 33-prozentigen Bewertungsaufschlag zum Sektor gehandelt. In der Bewertung sollten allerdings die langfristigen Kosten für die Mobilfunkfrequenzen berücksichtigt werden. Diese wögen bei Telefonica Deutschland angesichts des geringen Anteils am deutschen Mobilfunkmarkt besonders schwer.

 

WACKER CHEMIE

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Wacker Chemie auf "Hold" mit einem Kursziel von 47,00 Euro belassen. Die Kapazitätserhöhungen auf dem Photovoltaikmarkt hätten 2012 den Vorjahreswert übertroffen, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Branchenstudie vom Montag. Bis zu den Bundestagswahlen im Oktober sei mit keinen Veränderungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz zu rechnen. Angesichts der hohen Polysilizium-Überkapazitäten bleibe seine Einschätzung für den Spezialchemiekonzern allerdings vorsichtig.

 

XING

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Xing von 38,00 auf 36,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Er habe die Gewinnerwartungen nach den Zahlen zum dritten Quartal reduziert, schrieb Analyst Christopher Johnen in einer Studie vom Montag. Der Markt unterschätze das Wachstum der operativen Kosten des Karriere-Netzwerkes, das weiterhin investieren dürfte. Da 60 Prozent der Erlöse strukturell gefährdet seien, bleibe es beim "Underweight"-Votum, bis die Dynamik bei der Abonnentenzahl anziehe. Zudem sei das Potenzial für eine Übernahme geschwunden, da Burda Digital nun fast 60 Prozent an Xing halte, was das Risiko eines Ausscheidens auf dem TecDax (TecDAX) erhöhe.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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15.09.2014Deutsche Telekom HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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