19.11.2012 21:54
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Updates zu Apple, BASF, Deutsche Bank, Infineon und SAP

Updates zu Apple, BASF, Deutsche Bank, Infineon und SAP
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 19.11.2012

 

AIXTRON

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat die Aktien von Aixtron auf "Outperform" mit einem Kursziel von 14,50 Euro belassen. Mit dem weiteren Rückgang im Oktober habe das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsätzen in der Halbleiterindustrie jetzt den niedrigsten Stand seit Oktober 2011 erreicht, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Montag. Auch die Korrektur der Lagerbestände im vierten Quartal reiche nicht aus, um den Überschuss abzubauen. Daher dürfte auch das erste Quartal des kommenden Jahres schwach verlaufen. Nur die Anbieter von Mobilfunkchips für die Smartphonehersteller Apple und Samsung (Samsung Electronics) seien in ihrer Nische etwas geschützt.

 

APPLE

 

    LONDON - Merrill Lynch hat das Kursziel für die Aktien von Apple von 820,00 auf 780,00 (Kurs: 527,68) US-Dollar gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Er bleibe trotz der jüngsten Schwankungsanfälligkeit der Aktien des Computer- und Smartphoneherstellers positiv gestimmt, schrieb Analyst Scott Craig in einer Studie vom Montag. Seine Schätzungen habe er aber etwas gesenkt.

 

APPLIED MATERIALS

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat die Aktien von Applied Materials auf "Underperform" mit einem Kursziel von 12,00 US-Dollar belassen. Mit dem weiteren Rückgang im Oktober habe das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsätzen in der Halbleiterindustrie jetzt den niedrigsten Stand seit Oktober 2011 erreicht, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Montag. Auch die Korrektur der Lagerbestände im vierten Quartal reiche nicht aus, um den Überschuss abzubauen. Daher dürfte auch das erste Quartal des kommenden Jahres schwach verlaufen. Nur die Anbieter von Mobilfunkchips für die Smartphonehersteller Apple und Samsung (Samsung Electronics) seien in ihrer Nische etwas geschützt.

 

BANCO SANTANDER

 

    PARIS - ExaneBNP Paribas hat die Aktien von Banco Santander (Banco Santander Central Hispano) auf "Underperform" mit einem Kursziel von 4,30 Euro belassen. Sollten immaterielle Firmenwerte (Goodwill) in der Umsetzung der Basel-III-Eigenkapitalempfehlungen für europäische Banken nicht sofort, sondern erst stufenweise in den kommenden Jahren vom Eigenkapital abgezogen werden, dürften vor allem die Deutsche Bank, Santander und Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) profitieren, schrieb Analyst Daniel Davies in einer Branchenstudie vom Montag. Dies dürfte allerdings für Investoren wenig relevant sein, da wohl niemand ernsthaft den Goodwill als Eigenkapital betrachte. Es sei allerdings aufschlussreich, dass die britische Bankenaufsicht FSA diese Auslegung jüngst in einem Anlageprospekt von Barclays genehmigt habe. Ihre Haltung gegenüber den Banken sei damit wohl etwas weniger feindlich als angenommen.

 

BARCLAYS

 

    LONDON - Goldman Sachs hat Barclays in Erwartung eines neuen Businessplans von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 225,00 auf 320,00 Pence angehoben. Mit einer möglichen Restrukturierung des Geschäfts könnte sich für die Aktie der britischen Großbank ein gutes Chancen-/Risiko-Profil ergeben, schrieb Analyst Frederik Thomasen in einer am Montag vorgelegten Studie. Vor allem die Kapitalquote sollte durch ein neues Businessmodell gestärkt werden. Dies impliziere auch eine kleinere Bilanz für das Investment-Banking. Als mögliche Risiken nannte der Experte allerdings regulatorische Implikationen, das Makroumfeld sowie höhere Refinanzierungskosten.

 

BASF

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von BASF auf "Neutral" mit einem Kursziel von 71,00 Euro belassen. Der Düngemittelmarkt könnte wegen fehlender chinesischer Nachfrage nach Kali kurzfristig unter Druck geraten, schrieb Analyst Geoff Haire in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Eine offensichtlich in Erwägung gezogene Ausweitung der chinesischen Harnstoffexporte könnte zudem den Markt für Nitrogendüngemittel belasten. Die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut dürften im kommenden Jahr allerdings von starker Nachfrage profitieren.

 

BROADCOM

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat die Aktien von Broadcom auf "Underperform" mit einem Kursziel von 29,00 US-Dollar belassen. Mit dem weiteren Rückgang im Oktober habe das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsätzen in der Halbleiterindustrie jetzt den niedrigsten Stand seit Oktober 2011 erreicht, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Montag. Auch die Korrektur der Lagerbestände im vierten Quartal reiche nicht aus, um den Überschuss abzubauen. Daher dürfte auch das erste Quartal des kommenden Jahres schwach verlaufen. Nur die Anbieter von Mobilfunkchips für die Smartphonehersteller Apple und Samsung (Samsung Electronics) seien in ihrer Nische etwas geschützt.

 

DEUTSCHE BANK

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat die Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 38,90 Euro belassen. Sollten immaterielle Firmenwerte (Goodwill) in der Umsetzung der Basel-III-Eigenkapitalempfehlungen für europäische Banken nicht sofort, sondern erst stufenweise in den kommenden Jahren vom Eigenkapital abgezogen werden, dürften vor allem die Deutsche Bank, Santander und Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) profitieren, schrieb Analyst Daniel Davies in einer Branchenstudie vom Montag. Dies dürfte allerdings für Investoren wenig relevant sein, da wohl niemand ernsthaft den Goodwill als Eigenkapital betrachte. Es sei allerdings aufschlussreich, dass die britische Bankenaufsicht FSA diese Auslegung jüngst in einem Anlageprospekt von Barclays genehmigt habe. Ihre Haltung gegenüber den Banken sei damit wohl etwas weniger feindlich als angenommen.

 

DIALOG SEMICONDUCTOR

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat die Aktien von Dialog Semiconductor auf "Neutral" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Mit dem weiteren Rückgang im Oktober habe das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsätzen in der Halbleiterindustrie jetzt den niedrigsten Stand seit Oktober 2011 erreicht, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Montag. Auch die Korrektur der Lagerbestände im vierten Quartal reiche nicht aus, um den Überschuss abzubauen. Daher dürfte auch das erste Quartal des kommenden Jahres schwach verlaufen. Nur die Anbieter von Mobilfunkchips für die Smartphonehersteller Apple und Samsung (Samsung Electronics) seien in ihrer Nische etwas geschützt.

 

DOUGLAS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung der Douglas (DOUGLAS) Holding nach zuversichtlichen Äußerungen des Vorstandschefs zum Weihnachtsgeschäft auf "Reduce" mit einem Kursziel von 29,60 Euro belassen. Henning Kreke sei mit seinen Äußerungen in der "Welt am Sonntag" der erste Vorstandsvorsitzende, der sich sehr optimistisch über das für den Einzelhandel wichtige Quartal geäußert habe, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Die Umsätze beim operativen Geschäft in Deutschland hätten sich laut Kreke im laufenden Geschäftsjahr bislang gut entwickelt, darüber hinaus sei die Arbeitslosigkeit in Deutschland bislang noch niedrig.

 

DRILLISCH

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Drillisch nach Zahlen zum dritten Quartal von 11,00 auf 12,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Wachstum und die Renditen des Telekommunikationsunternehmens würden nach wie vor unterschätzt, schrieb Analyst Usman Ghazi in einer Studie vom Montag. Das angehobene Kursziel reflektiere in erste Linie den Mittelzufluss aus dem Verkauf einer Freenet-Beteiligung. Insgesamt erschienen die Bewertung der Aktien sowie die Geschäftsdynamik attraktiv.

 

EASYJET

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Easyjet (easyJet) vor Zahlen zum Geschäftsjahr von 572 auf 625 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Analyst David Pitura liegt mit seiner Prognose für den Vorsteuergewinn von 317,2 Millionen Pfund in seiner Studie vom Montag auf Höhe der Markterwartungen. Der Experte rechnet auch 2013 mit steigenden Gewinnen des Billigfliegers.

 

GAGFAH

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gagfah vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 7,30 Euro belassen. Mit Blick auf die operative Entwicklung dürften sich die Trends eines eher geringen Mietwachstums sowie einer stagnierenden Leerstandsquote fortgesetzt haben, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag. Die Resultate selbst dürften sich kaum auf die Kursentwicklung niederschlagen. Die Immobiliengesellschaft dürfte sich zur laufenden Veräußerung des Wohnungsportfolios in Dresden sowie zur Refinanzierung äußern.

 

GFK

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für die Aktien von GfK (GfK SE) nach Zahlenvorlage von 40,20 auf 38,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Nach dem durchwachsenen Geschäftsjahr 2012 stehe im Januar nun der Analystentag bevor, schrieb Analyst Nicolas J Dubourg in einer Studie vom Montag. Die Aktie des Marktforschers brauche zu diesem Anlass neuen Schwung in Form positiver Entwicklungen beim Umsatzpotenzial neuer Produkte sowie der Gewinnmarge im nächsten Jahr. Mittelfristig sehe er zwar die steigende Ausrichtung auf Schwellenmärkte sowie die globale Nachfrage nach Marktdaten zur Entscheidungsfindung im Marketing positiv. Er ziehe jedoch die breit aufgestellte Konkurrenz von WPP (WPP Group) und Publicis vor.

 

HANNOVER RUECK

 

    LONDON - Barclays hat das Kursziel für die Aktien von Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) von 54,80 auf 60,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die starke Ergebnisdynamik der Rückversicherer dürfte trotz des Hurrikans Sandy anhalten, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Branchenstudie vom Montag. Für das kommende Jahr von Hannover Rück habe er wegen einer höherer Annahmen zur Schaden- und Kostenquote sowie der Freisetzung von Reserven seine Gewinnprognosen angehoben.

 

HENKEL

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Henkel (Henkel vz) auf "Underweight" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Die neuen mittelfristigen Ziele des Konsumgüterkonzerns bis 2016 seien vernünftig aber enttäuschend, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Montag. Bereits für das Geschäftsjahr 2013 sei die Umsatzentwicklung schwerer kalkulierbar.

 

HENKEL

 

    ESSEN - Die National-Bank hat das Kursziel für Henkel (Henkel vz) nach Zahlen zum dritten Quartal von 68,00 auf 76,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Auch wenn das organische Umsatzwachstum etwas unter dem Jahres- und Mittelfristziel geblieben sei, habe der Markenartikelhersteller für Haushalt und Körperpflege eine gute Ergebnissteigerung erzielt, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Montag. Damit seien die Markterwartungen erfüllt worden. Auch der strategische Ausblick bis in das Jahr 2016 sei ohne wesentliche Überraschungen ausgefallen. Angesichts der langfristig intakten Perspektiven habe er daher das Kursziel erhöht.

 

HENKEL

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Henkel (Henkel vz) nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 83,00 Euro belassen. Die soliden Resultate hätten die Markterwartungen erfüllt, schrieb Analyst Seth Peterson in einer Studie vom Montag. Die Aktien seien ein "Top Pick". Sie seien deutlich niedriger bewertet als die Papiere der Wettbewerber Unilever und Reckitt Benckiser . Zudem habe Henkel die globale Marktführerschaft im strukturell attraktiven Klebstoffmarkt inne.

 

HENNES & MAURITZ

 

    PARIS - Die Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Hennes & Mauritz (H&M) (HennesMauritz AB (HM, H&M)) auf "Sell" mit einem Kursziel von 200,00 schwedischen Kronen belassen. Die Nachrichtenlage für den Einzelhandelskonzern dürfte sich weiterhin negativ entwickeln, schrieb Analystin Anne Critchlow in einer Studie vom Montag. Die derzeitige Umsatzentwicklung sei enttäuschend. Die Bruttomarge sei durch niedrige Baumwollpreise zwar positiv beeinflusst worden, dieser Effekt dürfte durch negative Währungseffekte jedoch mehr als ausgeglichen werden.

 

HOCHTIEF

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Aktien von Hochtief (HOCHTIEF) nach dem angekündigten Rücktritt von Konzernchef Frank Stieler auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 47,00 Euro belassen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Wennemer habe ebenfalls angekündigt, zum Jahresende seinen Hut zu nehmen, schrieb Analyst Marc Nettelbeck in einer Studie vom Montag. Außerdem befinde sich Wennemer mit dem spanischen Hochtief-Vorstandsmitglied Marcelino Fernandez Verdes in Gesprächen, dass zum neuen Hochtief-Chef ernannt werden soll.

 

HOCHTIEF

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Hochtief (HOCHTIEF) nach dem angekündigten möglichen Rücktritt des Konzernchefs Frank Stieler auf "Hold" mit einem Kursziel von 42,00 Euro belassen. Diese Nachricht dürfte Spekulationen über eine komplette Übernahme von Hochtief durch ACS befeuern, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Montag. Der Experte rechnet mit einer durchwachsenen Nachrichtenlage und anhaltenden Spekulationen. Dies dürfte zu einer volatilen Kursentwicklung führen.

 

HSBC

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Aktien von HSBC von 700,00 auf 750,00 Pence angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Er gehe nach wie vor davon aus, dass das Kreditinstitut - abgesehen von weiterhin belastenden Hinterlassenschaften wie dem Subprime-Geschäft in den USA - eine Rendite auf das Sachanlagevermögen von 18 Prozent erzielen könne, schrieb Analyst Tom Rayner in einer Studie vom Montag. Er gehe zudem davon aus, dass die Bank ab dem Jahr 2015 ihre Ausschüttungsquote auf deutlich über 50 Prozent erhöhen werde. Wegen der starken internen Kapitalgenerierung der Gruppe werde es dann nämlich wohl nicht mehr nötig sein, die Mittel zum Aufbau von Eigenkapital zu verwenden.

 

INFINEON

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat die Aktien von Infineon (Infineon Technologies) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 4,60 Euro belassen. Mit dem weiteren Rückgang im Oktober habe das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsätzen in der Halbleiterindustrie jetzt den niedrigsten Stand seit Oktober 2011 erreicht, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Montag. Auch die Korrektur der Lagerbestände im vierten Quartal reiche nicht aus, um den Überschuss abzubauen. Daher dürfte auch das erste Quartal des kommenden Jahres schwach verlaufen. Nur die Anbieter von Mobilfunkchips für die Smartphonehersteller Apple und Samsung (Samsung Electronics) seien in ihrer Nische etwas geschützt.

 

K+S

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von K+S auf "Overweight" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Der Düngemittelmarkt könnte wegen der fehlenden chinesischen Nachfrage nach Kali kurzfristig unter Druck geraten, schrieb Analyst Geoff Haire in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Eine offensichtlich in Erwägung gezogene Ausweitung chinesischer Harnstoffexporte könnte zudem den Markt für Nitrogendüngemittel belasten. Die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut dürften im kommenden Jahr allerdings von starker Nachfrage profitieren.

 

KLÖCKNER & CO

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Aktien von Klöckner & Co (KlöCo) (KloecknerCo) von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 6,90 auf 6,70 Euro gesenkt (Kurs: 7,751 Euro). Mit seinen Marktansteilsgewinnen in Amerika habe sich der Stahlhändler einen womöglich strukturellen Verfall der dortigen Margen eingehandelt, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Montag. Der Experte kürzte daher seine Prognose für den Betriebsgewinn (EBITDA) des Konzerns im kommenden Jahr um 30 Prozent. Er erwartet für die beiden kommenden Jahre zudem keine Dividende mehr.

 

LANXESS

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von Lanxess (LANXESS) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 69,00 Euro belassen. Der Düngemittelmarkt könnte wegen der fehlenden chinesischen Nachfrage nach Kali kurzfristig unter Druck geraten, schrieb Analyst Geoff Haire in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Eine offensichtlich in Erwägung gezogene Ausweitung chinesischer Harnstoffexporte könnte zudem den Markt für Nitrogendüngemittel belasten. Die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut dürften im kommenden Jahr allerdings von starker Nachfrage profitieren.

 

MERCK KGAA

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Merck KGaA (Merck) nach Zahlen zum dritten Quartal von 88,00 auf 94,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Sparte Performance Materials habe sich in den vergangenen zwei Quartalen exzellent entwickelt, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Montag. Nach einem ebenfalls überzeugenden Umsatzwachstum in der Sparte Merck Serono dürfte sich die Geschäftsentwicklung nun aber abschwächen. Wendorff nahm an seiner Gesamtjahresprognose für den Pharmakonzern geringfügige Veränderungen vor.

 

MUNICH RE

 

    LONDON - Barclays hat das Kursziel für die Aktien von Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) von 137,00 auf 142,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die starke Ergebnisdynamik der Rückversicherer dürfte trotz des Hurrikans Sandy anhalten, weswegen er seine Gewinnprognosen für die Branche angehoben habe, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Studie vom Montag. Bei Munich Re bestünden allerdings mit Blick auf die drei großen europäischen Rückversicherer die geringsten Aussichten auf kurzfristige Rückführung von Cash.

 

SAP

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktien von SAP von 60,00 auf 65,00 (Kurs 56,44) Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. SAP habe die stärkste Marktstellung im europäischen Softwaresektor, schrieb Analyst Charles Brennan in einer Branchenstudie vom Montag. Ein Investment in die Papiere sei der einzige Weg, um breit gefächert vom weltweiten, strukturellen Wachstum im Bereich der Verarbeitung großer Datenmengen, im Cloud-, mobilen sowie sozialen Segment zu profitieren.

 

SMA SOLAR

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat SMA Solar (SMA Solar Technology) von "Sell" auf "Hold" hochgestuft, aber das Kursziel von 18,00 auf 16,00 Euro gesenkt. Unter der Voraussetzung verbesserter Marktbedingungen könnte der Spezialist für Photovoltaik-Wechselrichter ab dem Jahr 2014 wieder in die Gewinnzone zurückkehren, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Montag. Der deutliche Preisverfall in der Solarbranche dürfte sich zwar noch bis in das nächste Jahr fortsetzen, aber das Unternehmen werde mit harten Einschnitten und Sparmaßnahmen gegensteuern. Nach der starken Korrektur hebe er daher sein Anlageurteil an.

 

SOFTWARE AG

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat die Aktien der Software AG (Software) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 31,30 Euro neu in die Bewertung aufgenommen. Das abnehmende Geschäft mit Engineering-Tool-Software mache immer noch mehr als die Hälfte des Konzerngewinns aus und verwässere damit das Wachstum des Unternehmens, schrieb Analyst Charles Brennan in einer Studie vom Montag. Damit sei der momentane Abschlag von 20 Prozent auf die Bewertung der Konkurrenz auch gerechtfertigt.

 

SYMRISE

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von Symrise auf "Underweight" mit einem Kursziel von 23,50 Euro belassen. Der Düngemittelmarkt könnte wegen der fehlenden chinesischen Nachfrage nach Kali kurzfristig unter Druck geraten, schrieb Analyst Geoff Haire in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Eine offensichtlich in Erwägung gezogene Ausweitung chinesischer Harnstoffexporte könnte zudem den Markt für Nitrogendüngemittel belasten. Die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut dürften im kommenden Jahr allerdings von starker Nachfrage profitieren.

 

TALANX

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von Talanx auf "Neutral" mit einem Kursziel von 23,00 Euro neu in die Bewertung aufgenommen. Der im Oktober an die Börse gegangene Versicherungskonzern dürfte in den kommenden Jahren seine Ergebnisse im zweistelligen Bereich steigern können und biete bei unterdurchschnittlichem Risiko eine mit der Konkurrenz vergleichbare Dividendenausschüttung, schrieb Analyst Kailesh Mistry in einer Studie vom Montag. Vor allem im Rückversicherungs- sowie im Industriegeschäft könne der Konzern auf starken Fundamenten aufbauen.

 

TEXAS INSTRUMENTS

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat die Aktien von Texas Instruments auf "Underperform" mit einem Kursziel von 24,50 US-Dollar belassen. Mit dem weiteren Rückgang im Oktober habe das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsätzen in der Halbleiterindustrie jetzt den niedrigsten Stand seit Oktober 2011 erreicht, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Montag. Auch die Korrektur der Lagerbestände im vierten Quartal reiche nicht aus, um den Überschuss abzubauen. Daher dürfte auch das erste Quartal des kommenden Jahres schwach verlaufen. Nur die Anbieter von Mobilfunkchips für die Smartphonehersteller Apple und Samsung (Samsung Electronics) seien in ihrer Nische etwas geschützt.

 

THYSSENKRUPP

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für die Aktien von ThyssenKrupp von 18,00 auf 17,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Er habe seine Prognose für den bereinigten Betriebsgewinn (EBIT) des Stahlkonzerns im Geschäftsjahr 2012/13 von 1,1 Milliarden Euro auf 581 Euro Millionen gesenkt, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Montag. Er gehe jetzt von niedrigeren Gewinnen im europäischen Stahlgeschäft sowie größeren Verlusten in Amerika aus. Der Bereich Components leide zudem unter seiner Ausrichtung auf die kriselnde Autoindustrie. Der jüngste Verkauf der Bereichs Inoxum gleiche jedoch einen Teil der geringeren Gewinne im Bereich Materials aus.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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