10.11.2017 18:10
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ProSiebenSat.1-Aktie erneut schwach: Aufsichtsrat will wohl Konzernchef Ebeling absägen

Suche nach Nachfolger: ProSiebenSat.1-Aktie erneut schwach: Aufsichtsrat will wohl Konzernchef Ebeling absägen | Nachricht | finanzen.net
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Die Tage von Thomas Ebeling an der Spitze des zuletzt in schweres Fahrwasser geratenen Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1 sind einem Pressebericht zufolge gezählt.
Der Aufsichtsrat suche intensiv nach einem Nachfolger für den Vorstandschef, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) ohne genaue Quellenangabe. Der Markt werde ausführlich sondiert, Dies geschehe innerhalb und außerhalb der Medienbranche. Eine interne Lösung gelte als unwahrscheinlich. Den anderen Vorstandsmitgliedern werde kaum zugetraut, die Krise zu meistern und vor allem auch Vertrauen bei den Anlegern wieder herzustellen. Aufsichtsratsvorsitzender bei ProSiebenSat.1 ist der ehemalige SAP-Finanzchef Werner Brandt.

Ebelings Vertrag läuft noch bis 2019, aber er hat bereits mehrfach angedeutet, dass er früher aufhören könnte. Manche in der Zentrale in Unterföhring erwarten dem Bericht zufolge, dass er noch maximal bis zur kommenden Hauptversammlung Mitte Mai 2018 im Haus bleiben wird. Eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger habe Ebeling, der seit 2009 im Amt ist, nicht aufgebaut. Hintergrund seien massive Probleme bei ProSiebenSat.1. Am Donnerstag hatte das Unternehmen erneut die Geschäftsaussichten nach unten korrigiert, der Aktienkurs gab daraufhin deutlich nach.

"Der Aufsichtsrat setzt selbstverständlich rechtzeitig einen adäquaten Prozess zur Suche eines Nachfolgers von Thomas Ebeling auf", zitierte die Zeitung eine Unternehmenssprecherin. Wann dies der Fall sei, werde nicht kommentiert.

Auch am Freitag steht die ProSiebenSat.1-Aktie weiter unter Druck: Im Xetra-Handel weiteten die Papiere des Medienkonzerns ihre Vortagesverluste von mehr als 9 Prozent im Zuge gesenkter Unternehmensziele aus. Sie schlossen den Freitagshandel abermals als schwächster DAX-Wert mit einem Abschlag von 3,05 Prozent bei 24,96 Euro.

Zahlreiche Banken senkten nun ihre Kursziele für ProSieben, darunter die UBS, Barclays und Goldman Sachs. Kepler Cheuvreux strich die Kaufempfehlung.

Dass der Aufsichtsrat nun laut einem Zeitungsbericht die Suche nach einem Nachfolger von Konzernchef Thomas Ebeling begonnen habe, um den TV-Konzern wieder in die Spur zu bringen, könnte sich gerade nach den zuletzt negativen Meldungen als zu spät erweisen, sagte ein Händler /he

MÜNCHEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Holger Rauner © ProSiebenSat.1 Media AG, Jan Pitman/Getty Images
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20.11.2017ProSiebenSat1 Media SE overweightJP Morgan Chase & Co.
20.11.2017ProSiebenSat1 Media SE HaltenIndependent Research GmbH
20.11.2017ProSiebenSat1 Media SE buyCommerzbank AG
16.11.2017ProSiebenSat1 Media SE HoldDeutsche Bank AG
13.11.2017ProSiebenSat1 Media SE HoldWarburg Research
20.11.2017ProSiebenSat1 Media SE overweightJP Morgan Chase & Co.
20.11.2017ProSiebenSat1 Media SE buyCommerzbank AG
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10.11.2017ProSiebenSat1 Media SE overweightBarclays Capital
20.11.2017ProSiebenSat1 Media SE HaltenIndependent Research GmbH
16.11.2017ProSiebenSat1 Media SE HoldDeutsche Bank AG
13.11.2017ProSiebenSat1 Media SE HoldWarburg Research
10.11.2017ProSiebenSat1 Media SE neutralIndependent Research GmbH
10.11.2017ProSiebenSat1 Media SE HoldKepler Cheuvreux
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13.09.2017ProSiebenSat1 Media SE UnderperformMacquarie Research
30.08.2017ProSiebenSat1 Media SE ReduceOddo Seydler Bank AG
30.08.2017ProSiebenSat1 Media SE UnderperformMacquarie Research

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